Gemeinsam gegen Krieg

Mehr als 200 Menschen sind unserem Aufruf gefolgt, sich am Samstagnachmittag um 17 Uhr vor der Kirche St. Pankratius in Buldern zu einer Friedenskundgebung zu versammeln. Unter ihnen waren viele Familien mit Kindern. Eine Gruppe von Mädchen hat Muffins und andere Läckerein zum Verkauf angeboten, um mit dem Erlös eine Spendenaktion unterstützen zu können. EIne Familie hatte Kerzen mit der Aufschrift "Friedenslicht" dabei, die gegen eine Spende mitgenommen werden konnten.
Viele Menschen brachten Fahnen und Plakate mit. Auch viele Kinder hielten Zettel in die Höhe. Pfarrer Hempelmann bat die Kinder zu sich, um über die selbst gestalteten Plakate zu reden. "Frieden für die Ukraine", "Stop Putin" oder auch "Krieg ist doof" standen dort geschrieben. Ein besonders schönes Plakat zeigte die Weltkugel mit bunten Händen und stand für Zusammenhalt und Frieden. Die Kinder bekamen großen Applaus für die von ihnen gesetzten Zeichen.
Neben Pfarrer Hempelmann ergriffen auch die Ortsvorsteher von Buldern und Hiddingsel, Christoph Wübbelt und Hendrik Clodius, das Wort. Es sei sehr schwer die vielen Kinder auf der Flucht oder in den U-Bahn-Stationen zu sehen, betonte Wübbelt sichtlich berührt. Clodius wies auf die Dülmener Spendenaktion hin, für die viele Kartons an Sachspenden abgegeben wurden.
Die Kundgebung endete mit einer Schweigeminute für alle Opfer des Krieges sowie Glockengeläut und dem ökumenischen Friedensgebet.
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die an der Kundgebung teilgenommen haben und so ein starkes Zeichen für Frieden in der Ukraine gesetzt haben. Herzlichen Dank auch an Ute Roddey, die die Kundgebung musikalisch mitgestaltet hat. "We shall overcome" und "Herr, wir bitten, komm und segne uns" waren zwei der sehr treffenden Lieder.



















