34 Jahre war sie "Chefin" im Pfarrheim

"Seitdem das Pfarrheim steht" hat sie sich für die Ordnung vor allem in der Küche gekümmert. Wieviele Waschmaschinen voll mit Geschirrtüchern in über 30 Jahren wohl zusammengekommen sind? Das spielte für Hildegard Emming gar keine Rolle. Durch ihre Arbeit sei sie immer mittendrin und habe mitbekommen, "was im Dorf so los ist". Das war und ist für sie das wichtigste.
So kennen wir sie und umso mehr freut es uns, dass sie diese Arbeit nicht ganz aufgibt, sondern einfach kürzertritt und die Verantwortung abgibt. "Was machen wir denn nun ohne Sie?" fragt Pfarrer Hempelmann am Ende des Gottesdienstes. "Ich bin ja nicht weg!" war ihre direkte Antwort. Locker und spontan wie immer.
Doch dass sie am Ende des Gottesdienstes von ihrem Stammplatz in der letzten Reihe nach vorne vor die Stufen des Altars treten durfte, war für Hildegard Emming ein ungewohntes Gefühl: "Ich dachte der Boden unter mir schwimmt." - Apropos schwimmen: ein paar Freudentränen nach den Worten von Pfarrer Hempelmann und Markus Jeiler vom Pfarrheimausschuss flossen dann doch. Der Applaus der Gemeinde als Zeichen des Dankes wollte gar nicht enden.
Auch an dieser Stelle sagen wir noch einmal ganz herzlich DANKE für die Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten!











