Zerstörungswut an Hiddingseler Krippe

Zum Weihnachtsfest 2020 mit dem Autogottesdienst am Sportplatz in Hiddingsel gestaltete die Messdienerleiterrunde - allen voran Linus Lütke Daldrup gemeinsam mit Ulrike Brockmann - eine Krippe. Diese Krippe steht nun zum zweiten Mal vor dem Hauptportal der Kirche St. Georg und lädt dazu ein, einen kurzen Moment innezuhalten oder auch noch einen Blick auf die schöne Krippenlandschaft in der Kirche zu werfen.
Leider kam es im Abstand von nur wenigen Tagen an besagter Krippe zweimal zu Zerstörungen. Während am Donnerstabend, den 13. Januar (oben im Bild), der Körper des Christuskindes in der linken Tanne gefunden wurde, lag der Kopf im Grün vor der Krippe. Nachdem beides zusammengesetzt und wieder in die Krippe gelegt worden war, dauerte es keine zwei Tage bis das Christuskind erneut aus der Krippe genommen wurde. Seitdem fehlt von dem Kopf des Kindes jede Spur.

Pfarrer Hempelmann schrieb dazu folgende Worte:
"Diese Krippe haben Jugendliche aus unserer Gemeinde gestaltet. Eine Person oder mehrere Personen haben die Figur des Jesuskindes beschädigt. Der Kopf wurde entfernt.
Warum das jemand gemacht hat, bleibt ein Rätsel. Er oder sie wollte es unbedingt tun. Niemand kann das verhindern.
So bleibt das Jesuskind ohne Kopf. Es ist ein Hinweis auf seinen gewaltsamen Tod am Kreuz.
In Wahrheit sind wir Menschen oft kopflos.
Und dennoch spricht Gott: 'Ich liebe die Menschen!'
Diese Krippe kann uns nun mehr zu denken geben."











