Sieben Geistesgaben - Gottesfurcht

29. Mai 2020

Sieben Geistesgaben - Gottesfurcht

29. Mai 2020

Freitag vor Pfingsten


Das ist eine interessante Gabe. Bringt mir der Heilige das Fürchten bei?

Gottesfurcht meint nicht die Angst vor Gott. Gott ist nicht jemand, vor dem ich mich in Acht nehmen muss.
Aber Gott ist auch nicht jemand, über den ich Bescheid weiß. Gott läßt sich nicht in eine Schublade menschlicher Gedankenspiele stecken.

Gott ist Gott und ich bin ein Mensch. Alles, was ich meine, über Gott sagen zu können, bleibt ungenügend.
Die Menschen sagen zu viel über Gott und sie sprechen zu wenig mit Gott. Und manchmal sind sie hochmütig in dem, wie sie über Gott sagen. Wenn es dem Menschen schlecht geht, dann soll er helfen oder er wird verantwortlich gemacht oder verflucht.

Es ist schwer, ein Bild von Gott zu bekommen. Aber darum lehrt die Bibel auf ihren ersten Seiten schon zu Recht: „Du sollst dir kein Gottesbild machen“.

Das, was Jesus lehrt, ist, IHM zu vertrauen.

Vertrauen in Gott haben ist Gottesfurcht. Ihn als den Ursprung allen Lebens zu erkennen und mich als sterblichen Menschen, der das Leben nicht in der Hand hat, lässt mich ehrfürchtig sein gegenüber dem Leben und gegenüber Gott.

„Unsere Tage zu zählen, lehre uns! Dann gewinnen wir ein weises Herz.“

Weisheit, Erkenntnis, Einsicht, Rat – alle Geist-Gaben haben letztlich ein Ziel, ein weises Herz zu gewinnen und Gott zu lieben.

Wovor sich der Mensch fürchten sollte ist Hochmut, Gleichgültigkeit, Ignoranz, Neid, Maßlosigkeit und Egoismus.

Der Theologe Ulrich Lüken sagt: „Wer Gott nicht fürchtet, der ist selber zu fürchten, weil er keinen Maßstab über sich selbst und keinen Maßstab außer seinem eigenen gelten lässt“ oder was so der Mainstream in einer Gesellschaft schreit.
Bei Jesus war es einmal „Hosianna“ und ein paar Tage später „kreuzige ihn!“.

Die Gottesfurcht kennt einen letzten entscheidenden Maßstab, nämlich Gott. Und Gott ist die Liebe.

Ich wünsche Ihnen und Euch einen frohen Freitag vor Pfingsten!

Ihr Pastor Ferdinand Hempelmann


Psalm 90
O Herr, du warst uns Wohnung *
von Geschlecht zu Geschlecht.
2 Ehe geboren wurden die Berge, /
ehe du unter Wehen hervorbrachtest Erde und Erdkreis, *
bist du Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
3 Zum Staub zurückkehren lässt du den Menschen, *
du sprichst: Ihr Menschenkinder, kehrt zurück!
4 Denn tausend Jahre sind in deinen Augen wie der Tag, der gestern vergangen ist, *
wie eine Wache in der Nacht.
5 Du raffst sie dahin, sie werden wie Schlafende. *
Sie gleichen dem Gras, das am Morgen wächst:
6 Am Morgen blüht es auf und wächst empor, *
am Abend wird es welk und verdorrt.
7 Ja, unter deinem Zorn schwinden wir hin, *
durch deine Zornesglut werden wir starr vor Schrecken.
8 Unsere Sünden hast du vor dich hingestellt, *
unsere verborgene Schuld in das Licht deines Angesichts.
9 Ja, unter deinem Grimm gehen all unsere Tage dahin, *
wir beenden unsere Jahre wie einen Seufzer.
10 Die Zeit unseres Lebens währt siebzig Jahre, *
wenn es hochkommt, achtzig.
Das Beste daran ist nur Mühsal und Verhängnis, *
schnell geht es vorbei, wir fliegen dahin.
11 Wer erkennt die Macht deines Zorns *
und fürchtet deinen Grimm?
12 Unsere Tage zu zählen, lehre uns! *
Dann gewinnen wir ein weises Herz.
13 Kehre doch um, HERR! - Wie lange noch? *
Um deiner Knechte willen lass es dich reuen!
14 Sättige uns am Morgen mit deiner Huld! *
Dann wollen wir jubeln und uns freuen all unsre Tage.
15 Erfreue uns so viele Tage, wie du uns gebeugt hast, *
so viele Jahre, wie wir Unheil sahn.
16 Dein Wirken werde sichtbar an deinen Knechten *
und deine Pracht an ihren Kindern.
17 Güte und Schönheit des Herrn, unseres Gottes, sei über uns! /
Lass gedeihen das Werk unserer Hände, *
ja, das Werk unserer Hände lass gedeihn!


von Sankt Pankratius 27. Mai 2026
Trompete und Orgel am 31. Mai 2026 in St. Pankratius
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Frohe Pfingsten
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Wer Interesse hat, kann sich gleich hier melden. Herzliche Einladung!
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Rasengrabstellen Bei dieser Bestattungsform sind keine Grabgaben zulässig. Von Allerheiligen bis Ostern dulden wir Grabschmuck, da in dieser Zeit keine Rasenpflege stattfindet. Dem Aufruf zur Räumung sind schon viele gefolgt. Die jetzt noch verbliebenen Grabgaben werden für 4 Wochen zwischengelagert und können auf Wunsch ausgehändigt werden. Dafür bitte im Pfarrbüro melden. Neue Informationen zum Friedhof in Hiddingsel - Erstmal ein herzliches DANKESCHÖN! Im Zusammenhang mit einem Trauerfall haben viele Menschen Geld für die Umgestaltung unseres Friedhofs gespendet. All diesen Spendern möchten wir von Herzen danken! Durch diese Zuwendungen kommen wir unserem nächsten Ziel ein ordentliches Stück näher: ein fest installierter Pavillon, nutzbar für Trauerfeiern, fürs Friedhofscafé oder als Unterstand bei Wolkenbrüchen. Bei dieser Gelegenheit können wir mitteilen, dass nach jahrelanger Bearbeitung (durch Friedhofsausschuss -> Kirchenvorstand -> Zentralrendantur -> Bischöfliches Generalvikariat) unsere neue Friedhofs- und Friedhofsgebührenordnung berechnet und genehmigt wurden. Jetzt warten wir noch auf die Freigabe und Veröffentlichung der Ordnungen für sämtliche Dülmener Friedhöfe. Am Tag des Friedhofs (Sonntag, 5. Juli 2026) werden wir dann hoffentlich unseren Hiddingseler Friedhofsflyer mit Infos über mögliche Bestattungsformen vorstellen können. Anfang Mai wird der Gala-Bauer seine Arbeit mit der Umgestaltung des Platzes vor dem Kreuz beenden. Gleichzeitig wird im hinteren linken Bereich eine dritte Wasserstelle entstehen. Unser Friedhof nimmt weiterhin Gestalt an als Ort der Trauer, der Erinnerung und der Begegnung. Für den Friedhofsausschuss Dorothee Aerdken Hedwig Winkler Elisabeth Hessling
von Sankt Pankratius 24. April 2026
Am Sonntag, 26. April 2026, empfangen 30 Kinder in Buldern ihre erste heilige Kommunion. Am Sonntag, 10. Mai 2026, bekommen 13 Kinder aus Buldern und Hiddingsel ihre erste heilige Kommunion. Seit November 2026 haben sie sich intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Gruppen und Katechetinnen aus Buldern und Hiddingsel und haben die Kinder auf dem Weg begleitet. Dafür sagen wir: DANKESCHÖN! Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien ein schönes Fest!
von Sankt Pankratius 24. April 2026
Eine Maiandacht feiert die kfd St. Georg feiert am 6. Mai 2026, um 15.00 Uhr in der Kapelle am Haus Waldfrieden. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Maiandacht der kfd St. Pankratius findet am Sonntag, 17. Mai 2026, um 16.00 Uhr im Annengarten statt. Eine Maiandacht ist auch für den Seniorennachmittag in Hiddingsel am Donnerstag, 7. Mai 2026, geplant. In Düpmanns Kapelle wird am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 19.00 Uhr die Eucharistie gefeiert. Die Anbetung entfällt an diesem Donnerstag. Zu Pfingsten feiern wir am Pfingstsonntag um 9.30 Uhr in St. Georg und um 11.00 Uhr in St. Pankratius eine heilige Messe. Am Pfingstmontag sind alle Gemeindemitglieder des pastoralen Raumes Dülmen zum ökumenischen Gottesdienst in St. Viktor eingeladen. In Buldern und Hiddingsel finden keine Eucharistiefeiern statt. Am 5. Sonntag im Monat Mai feiert der Ausschuss Partnerschaft Grenzenlos einen Wortgottesdienst in St. Pankratius. Herzliche Einladung!
von Sankt Pankratius 24. April 2026
Das Pfarrbüro ist am Freitag, 15. Mai 2026, geschlossen. Am Dienstag, 12. Mai 2026 ist das Pfarrbüro vormittags in der Zeit von 9.30 Uhr - 12.00 Uhr in Buldern und nachmittags von 15.00 Uhr - 18.00 Uhr in Hiddingsel besetzt.
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Kirchenmusik mal anders: Bau dir dein eigenes Betätigungsfeld im Pastoralen Raum Dülmen! (m/w/d) Du hast idealerweise ein abgeschlossenes Kirchenmusik-Studium in der Tasche, liebst deinen Beruf, aber hast keine Lust auf starre Vorgaben und verplante Wochenenden ohne Ende? Du bist kreativ, arbeitest gerne mit Menschen und möchtest deine eigenen musikalischen Ideen verwirklichen? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir – das sind die vier katholischen Kirchengemeinden St. Viktor, Heilig Kreuz, St. Pankratius (Buldern) und St. Georg (Hiddingsel) – wachsen zu einem neuen, lebendigen Pastoralen Raum in Dülmen zusammen. Für diesen frischen Start suchen wir eine/n neue/n Kirchenmusiker/in, der/die mit uns neue, unkonventionelle Wege geht. Wir bieten dir nicht nur historische Kirchenräume und lebendige Pfarrgemeinden, sondern mit dem einsA auch eine hochmoderne Plattform für innovative Projekte. Hier kannst du Kirchenmusik neu denken, jenseits der Liturgie, mitten in der Stadtgesellschaft und in direkter Nachbarschaft zu Café und Beratung. Klingt nach deinem Traumjob? Dann schick uns einfach eine kurze Nachricht mit deinem Lebenslauf und einem Nachweis deiner Qualifikation ganz unkompliziert per E-Mail zu. Falls Fragen bestehen, kannst du dich gerne telefonisch bei uns melden. Pfarrer Ferdinand Hempelmann: hempelmann-f@bistum-muenster.de | 02590 91720 Kirchenmusikerin Elisabeth Drees: drees-e@bistum-muenster.de | 02594 9597199
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