Alle ins Gebet nehmen

Liebe Gemeindemitglieder,
eigentlich war ich im Kopf damit beschäftigt, wann und wie wir in unseren Gemeinden mit den Gottesdiensten wieder beginnen können. Eine christliche Gemeinde braucht die Eucharistie. Ist es die Gewohnheit, die mich das sagen läßt? Ich hoffe nicht!?
Stärke sollte demonstriert werden und so wurde auch wohl gerufen: „Wir kommen wieder!“. Schwäche wurde demonstriert.
Ein freiheitlicher demokratischer Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann, so hat es der deutsche Verfassungsrechtler Ernst-Wolfgang Böckenförde gesagt. Die Demokratie ist auf jeden Einzelnen angewiesen, auf sein Gewissen, seine Charakterfestigkeit und sein Verantwortungsgefühl.
Man kann schon Donald Trump verantwortlich machen. Aber ich frage mich auch, was in den Köpfen derer vorgeht, die keine Grenzen mehr kennen.
Als Kirche sollten wir uns darum nicht zurückziehen, wenn es um die Schärfung des Gewissen geht, um die ethischen Urteilsbildung und die Förderung eines politischen Ethos. Vor allem sollten wir alle ins Gebet nehmen.
Gebet:
dass die Völker sich immer wieder aufmachen und suchen, was dem Frieden dient,
dass wir in aller Gewalt und allem Schrecken dieser Zeit den Ruf Jesu, seine Feinde zu lieben, nur noch ernsthafter hören und seine Stimme unser Herz erreicht,
damit wir zu Werkzeugen seines Friedens werden, in Gemeinde, Stadt und Land,
dass Wahrheit und Barmherzigkeit in die Köpfe und die Worte einkehren,
die gewechselt werden in Ministerrunden und an Stammtischen;
Lasst uns Gott anrufen und um seinen Frieden bitten:
Für alle, die in diesen Monaten Menschen durch Gewalt und Unrecht verloren haben,
dass wir die Gewissheit haben, dass Gott uns Menschen wie eine Mutter tröstet,
dass wir selbst uns aufmachen zu denen, die voller Angst und Schrecken sind,
dass Gott unsere Herzen, Mund und Hände bereit macht,
zerbrochene Gemüter zu heilen und den Glauben Jesu
an einen barmherzigen Gott und Vater aller zu bezeugen;
Lasst uns Gott anrufen und um seinen Frieden bitten:
Für alle, die durch die Entwicklungen der letzten Zeit in die Arme von
Menschen laufen,
die alles nur schwarz-weiß sehen und dabei Recht und Gerechtigkeit verachten,
dass sie und wir alle der Versuchung widerstehen, in den einfachen Parolen Lösungen zu sehen,
die uns nur weiter entfernen vom Frieden, unserem kostbarsten Gut,
damit bei aller Unvollkommenheit des Rechtsstaates und der Demokratie
uns die Freiheit der Gedanken und der Rede erhalten bleibt.
Lasst uns Gott anrufen und um seinen Frieden bitten:
dass die Menschenrechte Recht bleiben für alle und überall und niemand sie ungestraft verletzt;
dass alle, die sich tiefe Sorgen um die Zukunft machen,
um die eigene oder die der Kinder und Kindeskinder,
den auferstandenen Christus vor Augen haben mögen,
als Zeichen neuen Lebens und einer Zukunft,
in der alle miteinander am Tisch sitzen
wenn Gott das Reich des Friedens errichtet.
Gebet siehe: www.brot-fuer-die-welt.de/gemeinden/fuerbitte/2016-gebet-fuer-eine-welt-in-angst-1/
Ihr Pastor Ferdinand Hempelmann

Kirchenmusik mal anders: Bau dir dein eigenes Betätigungsfeld im Pastoralen Raum Dülmen! (m/w/d) Du hast idealerweise ein abgeschlossenes Kirchenmusik-Studium in der Tasche, liebst deinen Beruf, aber hast keine Lust auf starre Vorgaben und verplante Wochenenden ohne Ende? Du bist kreativ, arbeitest gerne mit Menschen und möchtest deine eigenen musikalischen Ideen verwirklichen? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir – das sind die vier katholischen Kirchengemeinden St. Viktor, Heilig Kreuz, St. Pankratius (Buldern) und St. Georg (Hiddingsel) – wachsen zu einem neuen, lebendigen Pastoralen Raum in Dülmen zusammen. Für diesen frischen Start suchen wir eine/n neue/n Kirchenmusiker/in, der/die mit uns neue, unkonventionelle Wege geht. Wir bieten dir nicht nur historische Kirchenräume und lebendige Pfarrgemeinden, sondern mit dem einsA auch eine hochmoderne Plattform für innovative Projekte. Hier kannst du Kirchenmusik neu denken, jenseits der Liturgie, mitten in der Stadtgesellschaft und in direkter Nachbarschaft zu Café und Beratung.

Als Pfarrgemeinden St. Georg und St. Pankratius freuen wir uns über den neuen Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ und wünschen ihm Gottes Segen für sein Wirken im Bistum Münster und darüber hinaus als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Quelle Foto: © DBK/Marko Orlovic auf der Homepage des Bistum Münster

Liebe Pfarrheim-Nutzer, inspiriert von der Aktion „Dülmen räumt auf“ und der zunehmenden Enge im Pfarrheim möchten wir zu einem Aufräumwochenende einladen. In der Zeit vom 10.04.2026 (vormittags) bis zum 11.04.2026 (ganztägig) soll das Pfarrheim einmal gründlich aufgeräumt und vor allem ordentlich durchsortiert werden. Zudem bitten wir alle, ihre Regale und Kisten mit Ansprechpartner, Organisation und Kontaktnummer zu kennzeichnen. Ein Beschriftungsgerät ist im Pfarrbüro vorhanden und kann ausgeliehen werden. Alle nicht mehr benötigten Gegenstände können in dieser Zeit in dem bereitstehenden Hänger entsorgt werden, um Platz zu schaffen. Sie werden dann von uns zum Wertstoffhof gebracht. Alle nicht gekennzeichneten Dinge von vorangegangenen Nutzern werden wir im Anschluss ebenfalls aus dem Pfarrheim entfernen. Wir hoffen, dass dann wieder mehr Platz für die Gruppen im Pfarrheim ist, die Räume nutzen wollen. Aus diesem Grund haben wir uns vorerst auch dagegen entschieden, einen weiteren Schrank aufzustellen, um die freie Fläche für die Menschen (Oase, Chöre, Senioren-Kaffee, u.v.m.) nicht zu schmälern. Mit freundlichen Grüßen Heike Bontrup

Du hast Lust an einem internationalen Jugendtreffen teilzunehmen? Du möchtest deine Lebenseinstellung mit anderen Jugendlichen aus der ganzen Welt teilen? Du möchtest dem Stress des Alltags entfliehen? Dann wird Taizé (Frankreich; Burgund) dein Lieblingsort sein. Auf dem Campus von Taizé sollen Menschen aus den verschiedensten Ländern ins Gespräch kommen. Eine Woche lebst du vom Einfachsten und diskutierst über deinen Glauben. Keine Sorge der Spaß kommt nicht zu kurz! Alle Jugendlichen ab 16 Jahre sind herzlich willkommen, sich vom 16.08. 2026 bis 23.08.2026 mit auf den Weg zu machen. Nähere Informationen: Lisa Scheffer, Tel: 02594 2126 Anmeldung im Pfarrbüro Hl. Kreuz , An der Kreuzkirche 10 oder hier .

Im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung wird herzlich zu einem besonderen, freiwilligen Elternabend einladen: „Ist Sterben für immer?“ Tod und Trauer mit Kindern besprechen. Dieser findet am 02.03.2026 um 20.00 Uhr im Pfarrheim Heilig Kreuz statt. An diesem Abend wird ein sensibles, aber wichtiges Thema in den Blick genommen: Wie sprechen wir mit Kindern über Tod und Trauer? Welche Fragen bewegen sie – und uns selbst? Welche Hoffnungen tragen? "Wir möchten Raum geben für eigene Gedanken, Ängste und offene Fragen. Neben dem gemeinsamen Austausch stellen wir auch Literaturtipps und weitere Anregungen für Gespräche mit Kindern vor." heißt es vom Vorbereitungsteam. Hanna Liffers, Pastoralreferentin in Buldern und Hiddingsel, wird diesen Abend fachlich begleiten. Der Abend richtet sich an alle Erstkommunioneltern aus dem pastoralen Raum Dülmen und ist freiwillig.

Am Samstag, 28. Februar 2026, startet unsere Wallfahrt in der Fastenzeit nach Gelsenkirchen. Wir starten um 8.00 Uhr (geänderte Zeit) an der St. Pankratius Kirche in Buldern. Die Wallfahrt beginnt an und in der Kirche St. Josef in Gelsenkirchen - die wohl einzige Kirche mit einem Fußballfenster. Vorbei an der Schalke-Meile und der Glückauf-Kampfbahn besuchen wir einen wohl einzigartigen Friedhof, bevor es zu Charlys Schalker zum Mittagessen geht. Nach der Stärkung bekommen wir eine kleine Führung in der Veltins-Arena und versammeln uns dann zu einem Gottesdienst in der dortigen Kapelle. Der zweite Teil der Führung steht eher im Zeichen der Natur - vorbei an Schloss Berge geht es zur Sieben-Schmerzen-Kapelle in Westerholt. Dort endet unsere Wallfahrt, auf die wir uns schon sehr freuen. 10 Plätze sind noch frei - wer Interesse hat, meldet sich gerne zu den Öffnungszeiten in den Pfarrbüros oder per Mail unter: georg-pankratius-duelmen@bistum-muenster.de!




