Tagesimpuls 18.12.2020
18. Dezember 2020
Braucht Gott einen Namen?
O Adonai,
O Herr und Führer
des Hauses Israel – im flammenden Dornbusch
bist du dem Mose erschienen
und hast ihm auf dem Berg das Gesetz gegeben:
O komm und befreie uns mit deinem starken Arm!
O Herr und Führer
des Hauses Israel – im flammenden Dornbusch
bist du dem Mose erschienen
und hast ihm auf dem Berg das Gesetz gegeben:
O komm und befreie uns mit deinem starken Arm!
Liebe Gemeindemitglieder,
Gibt es nur einen Gott?
Das „Allah“ der Muslime ist ja auch einfach nur ein Wort für „Gott“ und kein Name.
Einen Namen bräuchte Gott doch, wenn es auch andere Götter gibt, um sie von ihnen zu unterscheiden.
Wir brauchen einen Namen, etwas Persönliches, um das Gefühl zu haben, dass der Angerufene auch antworten kann.
Wenn ich einen Menschen nicht mit Namen ansprechen kann, muss ich davon ausgehen, dass er sich auch nicht angesprochen fühlt. Es ist sicherer, den Namen zu wissen und ihn zu sagen.
In der heutigen O-Antiphon ist von Mose die Rede und vom brennenden Dornbusch, in dem ihm Gott erschienen ist.
Mose bekommt den Auftrag, das Volk Israel aus Ägypten zu befreien.LESUNG AUS DEM BUCH EXODUS
Gott sagte zu Mose: Ich bin mit dir; ich habe dich gesandt und als Zeichen dafür soll dir dienen: Wenn du das Volk aus Ägypten herausgeführt hast, werdet ihr Gott an diesem Berg dienen. Da sagte Mose zu Gott: Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Da werden sie mich fragen: Wie heißt er? Was soll ich ihnen sagen? Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin, der ich bin.
Das ist mein Name für immer und so wird man mich anrufen von Geschlecht zu Geschlecht. (Ex 3,12.13b.14a.15b)
Mose möchte mehr wissen als nur den Hinweis, dass Gott der „Gott eurer Väter“ ist. Er vermutet, dass viele das nicht mehr wissen werden. Es ist besser, einen Namen zu haben, der mehr aussagt als „der Gott eurer Väter“.
„Ich bin, der ich bin“.
Dieses „Ich bin“ bedeutet, er ist da, so wie auch ich bin, der hier schreibt, wie du oder Sie da sind.
Der Schweizer Theologe Kurt Marti schrieb:
das licht
der sagt ich bin sagt uns ihr seid
der sagt ihr seid sagt uns ich bin
das licht der welt
der sagt ich bin sagt uns ihr seid
der sagt ihr seid sagt uns ich bin
das licht der welt
So lautet also der Name Gottes: „Ich bin“.
Im hebräischen Text finden sich dafür vier Buchstaben: J H W H.
Einmal im Jahr durfte dieser Name am höchsten Feiertag, Jom Kippur, im Allerheiligsten des Jerusalemer Tempels angerufen werden. Aus Achtung vor dem Namen Gottes sind darum auch die Vokale nicht überliefert.
Gottesfurcht drückt sich darin aus.Im Judentum wird Gott darum mit einem anderen Wort angesprochen: „Adonai“. Das bedeutet „Herr“.
Der „Ich bin“ ist da. Das ist ein kraftvoller Name und eine starke Aussage!
Wenn ein Vater zu seinem Kind / eine Mutter zu ihrem Kind sagt: Ich bin da!, ist damit nicht schon alles gesagt?
Wenn ein Freund sagt: Ich bin da!, ist das nicht ein gutes Gefühl?
G O T T I S T D A
Du, der du da bist!
Ich setze mich für einen Moment in Deine Gegenwart.
„Komm und befreie uns mit starkem Arm“
von allem Zweifel,
von der Unsicherheit und Angst dieser Tage,
von dem Gefühl der Einsamkeit,
von allem, was uns darin hindert, dem Leben zu vertrauen.
„O komm und befreie uns mit starkem Arm“!
So wünsche ich Ihnen und Euch einen frohen Tag!
Ihr Pastor Ferdinand Hempelmann

Im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung wird herzlich zu einem besonderen, freiwilligen Elternabend einladen: „Ist Sterben für immer?“ Tod und Trauer mit Kindern besprechen. Dieser findet am 02.03.2026 um 20.00 Uhr im Pfarrheim Heilig Kreuz statt. An diesem Abend wird ein sensibles, aber wichtiges Thema in den Blick genommen: Wie sprechen wir mit Kindern über Tod und Trauer? Welche Fragen bewegen sie – und uns selbst? Welche Hoffnungen tragen? "Wir möchten Raum geben für eigene Gedanken, Ängste und offene Fragen. Neben dem gemeinsamen Austausch stellen wir auch Literaturtipps und weitere Anregungen für Gespräche mit Kindern vor." heißt es vom Vorbereitungsteam. Hanna Liffers, Pastoralreferentin in Buldern und Hiddingsel, wird diesen Abend fachlich begleiten. Der Abend richtet sich an alle Erstkommunioneltern aus dem pastoralen Raum Dülmen und ist freiwillig.

Am Samstag, 28. Februar 2026, startet unsere Wallfahrt in der Fastenzeit nach Gelsenkirchen. Wir starten um 8.00 Uhr (geänderte Zeit) an der St. Pankratius Kirche in Buldern. Die Wallfahrt beginnt an und in der Kirche St. Josef in Gelsenkirchen - die wohl einzige Kirche mit einem Fußballfenster. Vorbei an der Schalke-Meile und der Glückauf-Kampfbahn besuchen wir einen wohl einzigartigen Friedhof, bevor es zu Charlys Schalker zum Mittagessen geht. Nach der Stärkung bekommen wir eine kleine Führung in der Veltins-Arena und versammeln uns dann zu einem Gottesdienst in der dortigen Kapelle. Der zweite Teil der Führung steht eher im Zeichen der Natur - vorbei an Schloss Berge geht es zur Sieben-Schmerzen-Kapelle in Westerholt. Dort endet unsere Wallfahrt, auf die wir uns schon sehr freuen. 10 Plätze sind noch frei - wer Interesse hat, meldet sich gerne zu den Öffnungszeiten in den Pfarrbüros oder per Mail unter: georg-pankratius-duelmen@bistum-muenster.de!

Am 02.02.2026 wurde das Leitungsteam für den Pastoralen Raum offiziell für die kommenden vier Jahre vorgestellt. Zum Leitungsteam gehören: Pfarrer Ferdinand Hempelmann, Dr. Jürgen Holtkamp, Norbert Resse und Pastoralreferentin Christiane Zirpel. Fehlt noch der Verwaltungsleiter/die Verwaltungsleiterin. Das Bewerbungsverfahren ist abgeschlossen. Die Entscheidung wird in Münster getroffen.

Beim zweiten Konzert im Orgel-Triduum am kommenden Sonntag, den 01. Februar 2026 dürfen wir KMD Ansgar Schlei aus Wesel in Buldern begrüßen. An der Heintz-Orgel musiziert er Werke von Johann Sebastian Bach, Christian Heinrich Rinck („Corelli-Variationen“) sowie die große romantische Orgelsonate Nr. 14 des Liechtensteiner Komponisten Josef Rheinberger. Organist Ansgar Schlei ist seit 2006 Domkantor am Willibrordi-Dom in Wesel, verbunden mit der Tätigkeit als Kreiskantor im Kirchenkreis Wesel der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seine umfangreiche Konzerttätigkeit führt ihn regelmäßig durch ganz Deutschland sowie ins benachbarte Ausland. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie CD-Produktionen ergänzen sein musikalisches Wirken. Konzertbeginn ist um 16:00 Uhr , der Eintritt wie immer frei. Die weiteren Konzerte finden am 17. Februar (Dienstag, 19:30 Uhr) mit Michael Seibel sowie am 08. März (16:00 Uhr) mit Heiko Ittig aus Hamm statt. Weitere Informationen wie gewohnt unter www.bulderone.de . Youtube-Kanal von Ansgar Schlei: youtube.com/@ansgarschlei

Liebe Gemeindemitglieder, Am Samstag, 28. Februar 2026, laden wir Sie ein, an der Wallfahrt nach Gelsenkirchen teilzunehmen. Wir fahren mit dem Bus um 8.30 Uhr los. Treffpunkt ist die Pfarrkirche St. Pankratius. In Gelsenkirchen beginnt die ca. 15 km lange Strecke an der St. Josef Kirche. Unter dem Motto »Vor dem Spiel is inne Kirche« öffnet das Gotteshaus mit dem vermutlich weit und breit einzigen Fußball-Kirchenfenster an jedem Heimspieltag seine Pforten für Schalke-Fans mit Gottvertrauen, so heißt es in einer Broschüre des Bistum Essen. Zur Mittagszeit werden wir bei Charlys Schalker einkehren. Zur Auswahl steht ein Kindergericht (Nuggets und Pommes), ein vegetarisches Nudelgericht oder Currywurst und Pommes. Das Mittagessen und die Getränke bezahlt jeder für sich. Die Kirchenvorstände unterstützen die Wallfahrt finanziell, so dass die Busfahrt für die Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre kostenlos ist und Erwachsene 10,00 € pro Person bezahlen. Um 13.00 Uhr treffen wir uns an der „Tausend-Freunde-Mauer“. »Jeder der 8.000 Erwerber eines »Arena-Bausteins« (250 € zinsloses Darlehen zur Finanzierung der Stadion-Baukosten) wurde mit einem frei wählbaren Eintrag auf den Tafeln dieses 2002 eingeweihten »Fan Denkmals« belohnt. « heißt es in der Beschreibung der extratour04 vom Bistum Essen. Mit insgesamt 50 Personen können wir anschließend in die Kapelle auf Schalke, um dort eine Andacht zu feiern. Die restliche Wegstrecke bis zur St. Michael Kirche in Gelsenkirchen Hassel enthält verschiedene Stationen, die wir anlaufen werden, u.a. den Hauptfriedhof und der Glückauf-Park in Gelsenkirchen Hassel. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich zu den Öffnungszeiten in den Pfarrbüros an, alternativ per Mail unter: georg-pankratius-duelmen@bistum-muenster.de. Martina Lökes und Anne Düpmann






