Alles neu macht der Mai

Die ersten Gottesdienste wurden gefeiert. An zwei Sonntagen schon ist dies wieder möglich. Nun starten auch die Werktagsgottesdienste in der Seelsorgeeinheit wieder - in St. Georg wie gewohnt am Dienstagabend um 19 Uhr.
Der spontane Applaus nach der ersten Messe am 10. Mai zeigt deutlich die Freude und Dankbarkeit endlich wieder zusammen den Glauben feiern zu dürfen. Auch wenn aufgrund der geltenden Abstands- und Hygienevorschriften das ein oder andere vielleicht etwas befremdlich war.
Die Weihwasserbecken sind leer, dafür stehen an den Türen nun Desinfektionsmittelspender.
Für die Kommunion ist eine trennende Plexiglasscheibe aufgestellt. Es wird wenig gesungen, aufgrund des stärkeren Atems. An letzterer Regelung wird schon geschraubt - der verbindende Gesang kommt also langsam wieder.
Aktuell sind noch Anmeldungen zu den Gottesdiensten in den Pfarrbüros notwendig. Sobald wie möglich soll die Teilnahme an den Messen wieder ohne vorherigen Anruf möglich sein. Aktuell ist dies aber die beste Möglichkeit, um niemanden an der Tür abweisen zu müssen.
Apropos Tür: die Tür vorne links, die über die Rampe erreichbar ist, ist passend zum Neustart der gemeinsamen Gottesdienste mit einem Türöffner ausgestattet worden.
Grund dafür ist natürlich nicht die hygienische Öffnung der Tür ohne Berühren der Klinke, sondern ein uneingeschränkter barrierefreier Zugang für Personen mit Rollator oder im Rollstuhl, mit Kinderwagen etc.
Die Türflügel öffnen sich entweder durch Drücken der Wandtaster oder sogar durch einen Sensor ganz ohne Berührung. Diese Einrichtung wird für viele eine wirkliche Erleichterung darstellen.
Über die Tür vorne links kann die Kirche wie gewohnt jeden Tag betreten werden. Jederzeit ist das persönliche Gebet hier möglich und aktuell besteht die Möglichkeit vor dem Altar Kerzen zu entzünden.
Vor dem Kreuz stehen noch bis Pfingsten die mit Ostereiern von Gemeindemitgliedern geschmückten Zweige. Ein schöner Anblick!
Auf der anderen Seite steht neben dem Tabernakel der Marienaltar. Wir befinden uns mitten im Marienmonat Mai, der natürlich nicht ausfällt, auch wenn vielerorts Andachten nicht oder nur eingeschränkt stattfinden können.
Der Blumenschmuck stammt zum Teil von Hiddingseler Familien, deren Kinder bunte Hände gebastelt haben als Zeichen des Miteinanders in Zeiten des Abstands.
Unsere Pfarrkirche erstrahlt im Moment also in frischem Glanz. Ein Zeichen der Hoffnung nach außen, das uns Mut geben möge und die nötige Geduld, die es nun braucht.














