Drei Konzerte im Januar und Februar

Die Heintz-Orgel der Pfarrkirche St. Pankratius – auch beim zweiten Orgel-Triduum steht sie wieder in drei unterschiedlichen Arten im Mittelpunkt und beweist ihre Wandlungsfähigkeit und das große Potential, das die Schiltacher Meister ihr 1995 mitgegeben haben.
Im ersten Konzert New Year Brass am 21. Januar
tritt die Orgel in Dialog mit vier Blasinstrumenten – zwei Trompeten und zwei Posaunen – sukzessiv und simultan, abwechselnd und gleichzeitig. Gespielt werden diese von Mitgliedern der Münsteraner Dombläser: Ralf Schmuck und Jörg Weber an den Trompeten, Thomas Brand und Daniel Brozowski an den Posaunen. Auf dem Programm stehen Werke aus fünf Jahrhunderten.
Auch im zweiten Konzert am 28. Januar
geht es um Dialog, dann in größeren Dimensionen gedacht. Zu Gast ist das Vokalensemble „DiWerse Voci“ aus Drensteinfurt. Das 2003 von Kantorin Miriam Kaduk gegründete Ensemble spannt im Programm den Bogen über Klage & Lobgesang
und über Musik u. a. von Orlando di Lasso, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn und Maurice Duruflé.
Zum dritten Konzert am 4. Februar
wird die Orgel zum Kammerorchester, denn bei „Barocke Spielereien“
für Oboe fallen einem doch zuallererst die Concerti von Bach, Vivaldi, Marcello, Händel usw. usw. ein. Die Oboistin Hannah Mörchen aus Detmold bringt die barocken Farben zum Leuchten und musiziert auf der Empore ja auch wie mitten aus dem Orchester heraus.
Am Pfeifeninstrument sitzt bei allen drei Konzerten Organist Michael Seibel. Seit seinem Dienstantritt vor gut einem Jahr wächst er immer mehr mit dem besonderen Instrument zusammen und entdeckt trotzdem immer noch fast täglich neue Klangmöglichkeiten, wie er selbst sagt. Besonders die zarten Flötenregister werden dabei immer mehr zu seinen Lieblingen.
Die drei Konzerte beginnen jeweils sonntags um 17:00 Uhr, der Eintritt ist frei. Detaillierte Informationen wie immer unter www.bulderone.de.











