Innehalten in den Gottesdiensten
Die Sonntagsgottesdienste am 27. Februar standen in unserer Seelsorgeeinheit ganz im Zeichen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Als sichtbares Zeichen war in beiden Pfarrkirchen eine ukrainische Flagge auf den Stufen vor dem Altar ausgebreitet. Zu Beginn des Gottesdienstes haben wir - begleitet durch Gesang von Kirchenmusikerin Elizabeth Smirnova, Pastoralreferentin Sr. Kitonyi und Pfarrer Ferdinand Hempelmann sowie Gebeten für den Frieden - eine Kerze entzündet.
Im Krieg gibt es nur Verleirer - das wurde deutlich in den Gebeten, die das Leid der Menschen in den Blick nahmen. Menschen fliehen aus ihrer Heimat, lassen ihr Hab und Gut zurück. Menschen kämpfen an der Front für ihr Vaterland - und lassen dafür ihr Leben. Menschen werden als Unbeteiligte Opfer von Waffengewalt. Menschen trauern. Menschen leiden. Menschen verzweifeln.
All diese Menschen schließen wir ein in unser Gebet.
Gütiger Gott, wir sehnen uns danach,
miteinander in Frieden zu leben.
Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit
überhandnehmen,
wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,
wenn Versöhnung nicht möglich erscheint,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.
Wenn Unterschiede in Sprache,
Kultur oder Glauben uns vergessen lassen,
dass wir deine Geschöpfe sind und
dass du uns die Schöpfung als gemeinsame
Heimat anvertraut hast,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.
Wenn Menschen gegen Menschen
ausgespielt werden,
wenn Macht ausgenutzt wird,
um andere auszubeuten,
wenn Tatsachen verdreht werden,
um andere zu täuschen, bist du es,
der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.
Lehre uns, gerecht und fürsorglich
miteinander umzugehen und der
Korruption zu widerstehen.
Schenke uns mutige Frauen und Männer,
die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt
an Leib und Seele hinterlassen.
Lass uns die richtigen Worte, Gesten und
Mittel finden, um den Frieden zu fördern.
In welcher Sprache wir dich auch als
„Fürst des Friedens“ bekennen,
lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein
gegen Gewalt und gegen Unrecht.
Amen.
miteinander in Frieden zu leben.
Wenn Egoismus und Ungerechtigkeit
überhandnehmen,
wenn Gewalt zwischen Menschen ausbricht,
wenn Versöhnung nicht möglich erscheint,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.
Wenn Unterschiede in Sprache,
Kultur oder Glauben uns vergessen lassen,
dass wir deine Geschöpfe sind und
dass du uns die Schöpfung als gemeinsame
Heimat anvertraut hast,
bist du es, der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.
Wenn Menschen gegen Menschen
ausgespielt werden,
wenn Macht ausgenutzt wird,
um andere auszubeuten,
wenn Tatsachen verdreht werden,
um andere zu täuschen, bist du es,
der uns Hoffnung auf Frieden schenkt.
Lehre uns, gerecht und fürsorglich
miteinander umzugehen und der
Korruption zu widerstehen.
Schenke uns mutige Frauen und Männer,
die die Wunden heilen, die Hass und Gewalt
an Leib und Seele hinterlassen.
Lass uns die richtigen Worte, Gesten und
Mittel finden, um den Frieden zu fördern.
In welcher Sprache wir dich auch als
„Fürst des Friedens“ bekennen,
lass unsere Stimmen laut vernehmbar sein
gegen Gewalt und gegen Unrecht.
Amen.
Ökumenisches Friedensgebet 2022
Sr. Mary Grace Sawe (Kenia)

Nicht nur für die Menschen in der Ukraine haben wir gebetet, auch für alle Opfer der Corona-Pandemie. Nachdem am Donnerstag in Dülmen eine zentrale Gedenkfeier am Marktplatz stattgefunden hatte, haben wir alle Menschen, die unter der Corona-Pandemie leiden oder gelitten haben, am Sonntag in unser Gebet eingeschlossen.
Wir denken dabei an diejenigen, die durch Covid 19 verstorben sind; an die schwer Erkrankten, die auch lange nach der Infektion unter Spätfolgen leiden.
Wir denken aber auch an die Menschen, die sich aufgrund der Einschränkungen nicht von ihren Lieben verabschieden konnten; an alle Menschen, die vereinsamt sind; an alle Kinder, die sehr unter den Einschränkungen gelitten haben.
Und wir denken an alle, deren Existenz zerstört wurde oder die noch in großen Existenzängsten leben, aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronaschutzmaßnahmen.
Für sie brennt ebenfalls eine Kerze in unseren Kirchen.















