Gemeinschaft in Zeit von Social Distancing

Zahlreiche Schützenbrüder versammelten sich am vergangenen Samstagabend auf dem Parkplatz des Seniorenparks Münsterland, um gemeinsam mit Pfarrerin Susanne Falcke und Pfarrer Ferdinand Hempelmann einen ökumenischen Gottesdienst zu feiern. Eigentlich hätte an diesem Wochenende das große Jubiläumsschützenfest stattfinden sollen, das aufgrund des Verbotes von Großveranstaltungen auf das kommende Jahr verschoben werden musste. Die Schützen nahmen das Angebot von Pfarrer Ferdinand Hempelmann gerne an, dennoch zusammenzukommen, um diesen Gottesdienst zu feiern.
Auch viele Gläubige aus der Seelsorgeeinheit waren bei strahlendem Sonnenschein dabei, um das 325-jährige Jubiläum des Schützenvereins zu begehen. Der Parkplatz war gut gefüllt und auch einige Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims saßen im abgetrennten Bereich vor dem Eingang und genossen den Gottesdienst sichtlich.
Vorstand und Offiziere, sowie Vertreter des Jägerzuges ließen es sich nicht nehmen ihre Uniformen zu tragen. Dem schlossen sich eine Abordnung des Spielmannszuges Buldern sowie der Bläservereinigung Albachten an. Letztere gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit.
In ihrer Predigt gingen Falcke und Hempelmann auf die Demut ein: sich selbst zurücknehmen; zu erkennen, dass man wichtig ist, es um einen herum aber noch vie mehr gibt - das ist Demut. Und diese Demut beweisen auch die Schützen, wenn sie akzeptieren, dass in diesem Jahr kein Schützenfest gefeiert wird. Sie erkennen dennoch, dass sie wichtig sind für das Dorf, dass die Gemeinschaft wichtig ist und kommen zusammen.
Am Ende des Gottesdienstes erklang der Klassiker "Highland Cathedral" von der Bläservereinigung, bevor noch die "Hiddingseler Nationalhymne" - das Vereinslied der Schützen - angestimmt wurde.
Als Highlight marschierten die Fahnenschwenker auf und boten an ungewohntem Ort den traditionellen Fahenschlag dar.














