Heilige Messe am 7. Juni

In Stille auf den Stufen vor dem Altar kniend. Das Grafitti von George Floyd eingeblendet. Die letzten Worte des getöteten Afroamerikaners vor Augen: „Ich kann nicht atmen.“
Die heilige Messe am vergangenen Sonntag begann ganz anders als normal und zwar mit einem stillen Gebet für George Floyd und seine Familie und für ein Miteinander aller Menschen mit Respekt und gegen Rassismus.
Passend dazu wurde an diesem Wochenende erneut ein Beamer getestet, der im Chorraum der Kirche steht und von hinten das Bild auf die Leinwand projizieren kann. Pfarrer Ferdinand Hempelmann hat in der Vorbereitung passende Fotos zu den liturgischen Texten und zu seiner Predigt herausgesucht, die die gesprochenen Worte untermauern konnten.
Bild der Predigt war ein Kleeblatt - passend zum Dreifaltigkeitssonntag
- mit dem der irische Missionar Patrick im 5. Jahrhundert den Menschen die Trinität von Vater, Sohn und heiligem Geist erklärt haben soll: Gott ist ein Wesen in drei Personen, was sich bildlich in einem Kleeblatt wiederspiegelt.
Nachdem nun in zwei Gottesdiensten die Technik zum Einsatz kam, werden sich Pfarreirat und Kirchenvorstand in den nächsten Tagen und Wochen besprechen, ob ein solcher Beamer fest installiert werden soll.
Sie werden an dieser Stelle von der Entscheidung erfahren.











