Mittwoch vor Pfingsten

„Es bedarf eines robusten Geistes,
um eine solide Weisheit auszuhalten.“
Diese Worte stehen sinngemäß auf dem Sockel, der den Elefanten mit dem Obelisken trägt. Im Hintergrund ist das Pantheon in Rom zu sehen. Aber der kleinste Obelisk Roms steht vor der Fassade der Kirche S. Maria sopra Minerva.
Ich habe schon etwas über die Geist-Gaben der Weisheit, der Erkenntnis und des Rates geschrieben.
Weise werden, erkennen wollen, Rat annehmen und zur rechten Zeit Rat geben – das alles beschreibt eine innere Stärke. Auch das Wollen spielt dabei eine Rolle, ob ich die Geist-Gaben in mir wirken lassen will. Mit Muskelkraft und Ellenbogen hat das nichts zu tun. Die kommt im Mitmenschlichen oft dort zum Einsatz, wo ein Ungeist regiert, aber nicht der Geist Gottes mit seinen Gaben.
Der Geist der Stärke lehrt uns, auch in Schwierigkeiten durchzuhalten. Schwierigkeiten gehören zum Leben. In Konflikten nicht auszurasten, sondern sachlich zu bleiben, kostet Kraft. „Eine Nacht über etwas schlafen“, bevor man eine Entscheidung fällt, ist ein guter Rat, der aber auch Nerven kosten kann. Spätestens jetzt merkt man, wie die Geist-Gaben zusammengehören, besonders der Geist des Rates und der Stärke.
Der Geist der Stärke lehrt: Man kann auch nach jedem Ende einen neuen Anfang wagen und aus Rückschlägen Vorschläge für den weiteren Weg gewinnen.
Der Geist der Stärke schenkt die Gabe der Widerstandskraft, wie sie z.B. Dietrich Bonhoeffer formuliert:
„Ich glaube, dass Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben wird, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nie im Voraus, damit wir uns nicht auf selbst, sondern allein auf ihn verlassen.“
Darum kann der Prophet Jesaja sagen (Kapitel 40):
„28 Habt ihr denn nicht gehört? Habt ihr nicht begriffen? Der Herr ist Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit, seine Macht reicht über die ganze Erde; er hat sie geschaffen! Er wird nicht müde, seine Kraft lässt nicht nach; seine Weisheit ist tief und unerschöpflich. 29 Er gibt den Müden Kraft und die Schwachen macht er stark. 30 Selbst junge Leute werden kraftlos, die Stärksten erlahmen. 31 Aber alle, die auf den Herrn vertrauen, bekommen immer wieder neue Kraft, es wachsen ihnen Flügel wie dem Adler. Sie gehen und werden nicht müde, sie laufen und brechen nicht zusammen.“
Edith Stein, Ordensfrau, Philosophin und Frauenrechtlerin jüdischer Herkunft, am 9. August 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordet, schrieb ein Gebet mit der Überschrift: „Gib mir Kraft für einen Tag!“:
Gib mir Kraft für einen Tag!
HERR, ich bitte nur für diesen,
dass mir werde zugewiesen,
was ich heute brauchen mag.
Jeder Tag hat seine Last,
jeder Tag bringt neue Sorgen
und ich weiß nicht, was für morgen
du mir, HERR, beschieden hast.
Aber eines weiß ich fest,
dass mein Gott, der seine Treue
täglich mir bewies aufs Neue
sich auch morgen finden lässt.
Gib mir heute deinen Geist,
dass das Band wird stark erfunden,
das mich hält mit DIR verbunden
und bis morgen nicht zerreißt.
Nun, so will ich meine Bahn
ohne Sorgen weiter schreiten.
DU wirst Schritt für Schritt mich leiten,
bis mein letzter Schritt getan.
Edith Stein
HERR, ich bitte nur für diesen,
dass mir werde zugewiesen,
was ich heute brauchen mag.
Jeder Tag hat seine Last,
jeder Tag bringt neue Sorgen
und ich weiß nicht, was für morgen
du mir, HERR, beschieden hast.
Aber eines weiß ich fest,
dass mein Gott, der seine Treue
täglich mir bewies aufs Neue
sich auch morgen finden lässt.
Gib mir heute deinen Geist,
dass das Band wird stark erfunden,
das mich hält mit DIR verbunden
und bis morgen nicht zerreißt.
Nun, so will ich meine Bahn
ohne Sorgen weiter schreiten.
DU wirst Schritt für Schritt mich leiten,
bis mein letzter Schritt getan.
Edith Stein
Ich wünsche Ihnen und Euch ein gutes Zugehen auf Pfingsten und heute einen frohen Mittwoch!
Neuer Text

Kirchenmusik mal anders: Bau dir dein eigenes Betätigungsfeld im Pastoralen Raum Dülmen! (m/w/d) Du hast idealerweise ein abgeschlossenes Kirchenmusik-Studium in der Tasche, liebst deinen Beruf, aber hast keine Lust auf starre Vorgaben und verplante Wochenenden ohne Ende? Du bist kreativ, arbeitest gerne mit Menschen und möchtest deine eigenen musikalischen Ideen verwirklichen? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir – das sind die vier katholischen Kirchengemeinden St. Viktor, Heilig Kreuz, St. Pankratius (Buldern) und St. Georg (Hiddingsel) – wachsen zu einem neuen, lebendigen Pastoralen Raum in Dülmen zusammen. Für diesen frischen Start suchen wir eine/n neue/n Kirchenmusiker/in, der/die mit uns neue, unkonventionelle Wege geht. Wir bieten dir nicht nur historische Kirchenräume und lebendige Pfarrgemeinden, sondern mit dem einsA auch eine hochmoderne Plattform für innovative Projekte. Hier kannst du Kirchenmusik neu denken, jenseits der Liturgie, mitten in der Stadtgesellschaft und in direkter Nachbarschaft zu Café und Beratung.

Als Pfarrgemeinden St. Georg und St. Pankratius freuen wir uns über den neuen Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ und wünschen ihm Gottes Segen für sein Wirken im Bistum Münster und darüber hinaus als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Quelle Foto: © DBK/Marko Orlovic auf der Homepage des Bistum Münster

Liebe Pfarrheim-Nutzer, inspiriert von der Aktion „Dülmen räumt auf“ und der zunehmenden Enge im Pfarrheim möchten wir zu einem Aufräumwochenende einladen. In der Zeit vom 10.04.2026 (vormittags) bis zum 11.04.2026 (ganztägig) soll das Pfarrheim einmal gründlich aufgeräumt und vor allem ordentlich durchsortiert werden. Zudem bitten wir alle, ihre Regale und Kisten mit Ansprechpartner, Organisation und Kontaktnummer zu kennzeichnen. Ein Beschriftungsgerät ist im Pfarrbüro vorhanden und kann ausgeliehen werden. Alle nicht mehr benötigten Gegenstände können in dieser Zeit in dem bereitstehenden Hänger entsorgt werden, um Platz zu schaffen. Sie werden dann von uns zum Wertstoffhof gebracht. Alle nicht gekennzeichneten Dinge von vorangegangenen Nutzern werden wir im Anschluss ebenfalls aus dem Pfarrheim entfernen. Wir hoffen, dass dann wieder mehr Platz für die Gruppen im Pfarrheim ist, die Räume nutzen wollen. Aus diesem Grund haben wir uns vorerst auch dagegen entschieden, einen weiteren Schrank aufzustellen, um die freie Fläche für die Menschen (Oase, Chöre, Senioren-Kaffee, u.v.m.) nicht zu schmälern. Mit freundlichen Grüßen Heike Bontrup

Du hast Lust an einem internationalen Jugendtreffen teilzunehmen? Du möchtest deine Lebenseinstellung mit anderen Jugendlichen aus der ganzen Welt teilen? Du möchtest dem Stress des Alltags entfliehen? Dann wird Taizé (Frankreich; Burgund) dein Lieblingsort sein. Auf dem Campus von Taizé sollen Menschen aus den verschiedensten Ländern ins Gespräch kommen. Eine Woche lebst du vom Einfachsten und diskutierst über deinen Glauben. Keine Sorge der Spaß kommt nicht zu kurz! Alle Jugendlichen ab 16 Jahre sind herzlich willkommen, sich vom 16.08. 2026 bis 23.08.2026 mit auf den Weg zu machen. Nähere Informationen: Lisa Scheffer, Tel: 02594 2126 Anmeldung im Pfarrbüro Hl. Kreuz , An der Kreuzkirche 10 oder hier .

Im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung wird herzlich zu einem besonderen, freiwilligen Elternabend einladen: „Ist Sterben für immer?“ Tod und Trauer mit Kindern besprechen. Dieser findet am 02.03.2026 um 20.00 Uhr im Pfarrheim Heilig Kreuz statt. An diesem Abend wird ein sensibles, aber wichtiges Thema in den Blick genommen: Wie sprechen wir mit Kindern über Tod und Trauer? Welche Fragen bewegen sie – und uns selbst? Welche Hoffnungen tragen? "Wir möchten Raum geben für eigene Gedanken, Ängste und offene Fragen. Neben dem gemeinsamen Austausch stellen wir auch Literaturtipps und weitere Anregungen für Gespräche mit Kindern vor." heißt es vom Vorbereitungsteam. Hanna Liffers, Pastoralreferentin in Buldern und Hiddingsel, wird diesen Abend fachlich begleiten. Der Abend richtet sich an alle Erstkommunioneltern aus dem pastoralen Raum Dülmen und ist freiwillig.

Am Samstag, 28. Februar 2026, startet unsere Wallfahrt in der Fastenzeit nach Gelsenkirchen. Wir starten um 8.00 Uhr (geänderte Zeit) an der St. Pankratius Kirche in Buldern. Die Wallfahrt beginnt an und in der Kirche St. Josef in Gelsenkirchen - die wohl einzige Kirche mit einem Fußballfenster. Vorbei an der Schalke-Meile und der Glückauf-Kampfbahn besuchen wir einen wohl einzigartigen Friedhof, bevor es zu Charlys Schalker zum Mittagessen geht. Nach der Stärkung bekommen wir eine kleine Führung in der Veltins-Arena und versammeln uns dann zu einem Gottesdienst in der dortigen Kapelle. Der zweite Teil der Führung steht eher im Zeichen der Natur - vorbei an Schloss Berge geht es zur Sieben-Schmerzen-Kapelle in Westerholt. Dort endet unsere Wallfahrt, auf die wir uns schon sehr freuen. 10 Plätze sind noch frei - wer Interesse hat, meldet sich gerne zu den Öffnungszeiten in den Pfarrbüros oder per Mail unter: georg-pankratius-duelmen@bistum-muenster.de!




