Hocus pocus?!

Liebe Gemeindemitglieder,
nach der Präfation und dem Sanctus sind wir nun mitten im Hochgebet. Es folgt der Abendmahlsbericht, der den Evangelien und dem 1. Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Korinth entnommen ist (1 Kor 11,23-28). Es ist das älteste Zeugnis über den Abendmahlsbericht etwa 55 n. Chr.:
23 Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch dann überliefert habe: Jesus, der Herr, nahm in der Nacht, in der er ausgeliefert wurde, Brot,
24 sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!
25 Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!
26 Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
27 Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.
28 Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken.
24 sprach das Dankgebet, brach das Brot und sagte: Das ist mein Leib für euch. Tut dies zu meinem Gedächtnis!
25 Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: Dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut. Tut dies, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis!
26 Denn sooft ihr von diesem Brot esst und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
27 Wer also unwürdig von dem Brot isst und aus dem Kelch des Herrn trinkt, macht sich schuldig am Leib und am Blut des Herrn.
28 Jeder soll sich selbst prüfen; erst dann soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch trinken.
Der Abendmahlsbericht ist ein Teil des Hochgebetes. Er ist Teil der Danksagung. Danksagung heißt auf Griechisch Eucharistie. Die ganze hl. Messe ist eine Eucharistie-Feier, eine Danksagungsfeier.
Wir danken für die Lebenshingabe Jesu, für sein Lebensopfer, das er in unsere Hände gegeben hat. Wir wiederholen es nicht, sondern halten es lebendig
im wahrsten Sinne des Wortes. „Das Leben ist uns erschienen“. Dieser Satz aus dem 1. Johannesbrief wird hier Wirklichkeit. Im Psalm 80,4 heißt: „Zeige uns dein Angesicht, und wir sind gerettet.“ Wenn der Priester bei der Wandlung die Hostie emporhebt und danach den Kelch mit Wein, schauen wir das „Angesicht Gottes“. Das Leben ist mitten unter uns.
Denn was wir schauen und empfangen will uns verwandeln, damit wir „Leib Christi“ werden in dieser Welt, sichtbares Zeichen der Gegenwart Gottes.
Das Verwandeln ist kein „Hocus pocus“. Leider hat dieser „Zauberspruch“ eine Verbindung zum Abendmahlsbericht. Die Worte „Das ist mein Leib“ heißen auf Latein „Hoc est corpus“.
So wird das Geheimnis des Glaubens zum Aberglauben und das Wort des Heiligen Geistes zum Ungeist. Der Abendmahlsbericht ist keine Zauberei und auch kein technischer Vorgang, so wie man mit einem Kennwort den Tresor öffnet.
Bei der Wandlung geschieht kein chemischer, biologischer oder atomphysikalischer Prozess. Auch wenn eine materielle Veränderung mit den Sinnen nicht wahrzunehmen ist (ein Kind würde sagen, es schmeckt weiterhin nach Esspapier), geschieht doch eine Veränderung, wie wir es auch von anderen materiellen Dingen kennen. Ein Brief bleibt Papier. Aber es kann eine neue Wirklichkeit herstellen, wenn auf dem Papier die Worte eines lieben Menschen stehen, der geschrieben hat: „Ich denke an Dich!“. Mit diesen Worten wird die Beziehung gegenwärtig und das Papier zum Gegenstand dieser Zusage. Es wird aufbewahrt.
Es genügt nicht, dass der Priester einfach die Wandlungsworte spricht. Wie gesagt: es ist kein
Zauberwort. Das gesamte Hochgebet muss feierlich in der Gemeinde gesprochen werden. (Darum ist es jetzt auch richtig, dass jeweils die Küsterin dabei ist, wenn ich die hl. Messe feiere, damit wenigsten ein Gemeindemitglied dabei ist.)
Nach der Präfation und dem Sanctus streckt der Priester die Hände über die Gaben von Brot und Wein und ruft den Heiligen Geist herab. Gott gießt seinen lebensspendenden Geist aus. Wenn dann die Worte Jesu gesprochen wurden: „Nehmt und esst alle davon…“ und „Nehmt und trinkt alle daraus…“, kann man sich nur noch verneigen: „Kommt, lasst uns anbeten!“. Darum erklingt auch der Gong in St. Georg oder es erklingen die Schellen in St. Pankratius. Sie erinnern und fordern auf: „Kommt, lasst uns anbeten!“
„Das Leben ist uns erschienen“.
Die Eucharistiefeier ist das Evangelium. Sie fasst alles zusammen: Weihnachten, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern und Pfingsten. Evangelium ist griechisch und heißt „Frohe Botschaft“. „Angelus“ heißt Bote und „Ev – eu“ heißt „wohl“. Da kommt ein Bote mit einer Botschaft, bei der einem wohl wird.
Es geht um unser Wohl, um unser Heil. Deshalb ist die Eucharistie auch die Quelle allen christlichen Lebens.
Wir werden wieder gemeinsam Eucharistie feiern.
Jetzt steht die Vernunft im Vordergrund. Darum werden weiterhin Einschränkungen das kirchliche Leben begleiten. Weil es jetzt vernünftig ist, Verwandte und Freunde nicht in dem Maße zu treffen, wie wir es gewohnt sind, stehen Familie und Freundschaften ja auch nicht in Frage.
Die wichtigste und schönste Botschaft bleibt bestehen: „Das Leben ist uns erschienen!“
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Euch einen frohen Tag!
Ihr Pastor Ferdinand Hempelmann

Rasengrabstellen Bei dieser Bestattungsform sind keine Grabgaben zulässig. Von Allerheiligen bis Ostern dulden wir Grabschmuck, da in dieser Zeit keine Rasenpflege stattfindet. Dem Aufruf zur Räumung sind schon viele gefolgt. Die jetzt noch verbliebenen Grabgaben werden für 4 Wochen zwischengelagert und können auf Wunsch ausgehändigt werden. Dafür bitte im Pfarrbüro melden. Neue Informationen zum Friedhof in Hiddingsel - Erstmal ein herzliches DANKESCHÖN! Im Zusammenhang mit einem Trauerfall haben viele Menschen Geld für die Umgestaltung unseres Friedhofs gespendet. All diesen Spendern möchten wir von Herzen danken! Durch diese Zuwendungen kommen wir unserem nächsten Ziel ein ordentliches Stück näher: ein fest installierter Pavillon, nutzbar für Trauerfeiern, fürs Friedhofscafé oder als Unterstand bei Wolkenbrüchen. Bei dieser Gelegenheit können wir mitteilen, dass nach jahrelanger Bearbeitung (durch Friedhofsausschuss -> Kirchenvorstand -> Zentralrendantur -> Bischöfliches Generalvikariat) unsere neue Friedhofs- und Friedhofsgebührenordnung berechnet und genehmigt wurden. Jetzt warten wir noch auf die Freigabe und Veröffentlichung der Ordnungen für sämtliche Dülmener Friedhöfe. Am Tag des Friedhofs (Sonntag, 5. Juli 2026) werden wir dann hoffentlich unseren Hiddingseler Friedhofsflyer mit Infos über mögliche Bestattungsformen vorstellen können. Anfang Mai wird der Gala-Bauer seine Arbeit mit der Umgestaltung des Platzes vor dem Kreuz beenden. Gleichzeitig wird im hinteren linken Bereich eine dritte Wasserstelle entstehen. Unser Friedhof nimmt weiterhin Gestalt an als Ort der Trauer, der Erinnerung und der Begegnung. Für den Friedhofsausschuss Dorothee Aerdken Hedwig Winkler Elisabeth Hessling

Am Sonntag, 26. April 2026, empfangen 30 Kinder in Buldern ihre erste heilige Kommunion. Am Sonntag, 10. Mai 2026, bekommen 13 Kinder aus Buldern und Hiddingsel ihre erste heilige Kommunion. Seit November 2026 haben sie sich intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Gruppen und Katechetinnen aus Buldern und Hiddingsel und haben die Kinder auf dem Weg begleitet. Dafür sagen wir: DANKESCHÖN! Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien ein schönes Fest!

Eine Maiandacht feiert die kfd St. Georg feiert am 6. Mai 2026, um 15.00 Uhr in der Kapelle am Haus Waldfrieden. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Maiandacht der kfd St. Pankratius findet am Sonntag, 17. Mai 2026, um 16.00 Uhr im Annengarten statt. Eine Maiandacht ist auch für den Seniorennachmittag in Hiddingsel am Donnerstag, 7. Mai 2026, geplant. In Düpmanns Kapelle wird am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 19.00 Uhr die Eucharistie gefeiert. Die Anbetung entfällt an diesem Donnerstag. Zu Pfingsten feiern wir am Pfingstsonntag um 9.30 Uhr in St. Georg und um 11.00 Uhr in St. Pankratius eine heilige Messe. Am Pfingstmontag sind alle Gemeindemitglieder des pastoralen Raumes Dülmen zum ökumenischen Gottesdienst in St. Viktor eingeladen. In Buldern und Hiddingsel finden keine Eucharistiefeiern statt. Am 5. Sonntag im Monat Mai feiert der Ausschuss Partnerschaft Grenzenlos einen Wortgottesdienst in St. Pankratius. Herzliche Einladung!

Kirchenmusik mal anders: Bau dir dein eigenes Betätigungsfeld im Pastoralen Raum Dülmen! (m/w/d) Du hast idealerweise ein abgeschlossenes Kirchenmusik-Studium in der Tasche, liebst deinen Beruf, aber hast keine Lust auf starre Vorgaben und verplante Wochenenden ohne Ende? Du bist kreativ, arbeitest gerne mit Menschen und möchtest deine eigenen musikalischen Ideen verwirklichen? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir – das sind die vier katholischen Kirchengemeinden St. Viktor, Heilig Kreuz, St. Pankratius (Buldern) und St. Georg (Hiddingsel) – wachsen zu einem neuen, lebendigen Pastoralen Raum in Dülmen zusammen. Für diesen frischen Start suchen wir eine/n neue/n Kirchenmusiker/in, der/die mit uns neue, unkonventionelle Wege geht. Wir bieten dir nicht nur historische Kirchenräume und lebendige Pfarrgemeinden, sondern mit dem einsA auch eine hochmoderne Plattform für innovative Projekte. Hier kannst du Kirchenmusik neu denken, jenseits der Liturgie, mitten in der Stadtgesellschaft und in direkter Nachbarschaft zu Café und Beratung. Klingt nach deinem Traumjob? Dann schick uns einfach eine kurze Nachricht mit deinem Lebenslauf und einem Nachweis deiner Qualifikation ganz unkompliziert per E-Mail zu. Falls Fragen bestehen, kannst du dich gerne telefonisch bei uns melden. Pfarrer Ferdinand Hempelmann: hempelmann-f@bistum-muenster.de | 02590 91720 Kirchenmusikerin Elisabeth Drees: drees-e@bistum-muenster.de | 02594 9597199






