Mehr Mut, Phantasie und Lust am Glauben

Liebe Gemeindemitglieder,
der Kommunionempfang in der hl. Messe ist ein besonderer Moment. Wir empfangen den Leib Christi und erneuern die Zugehörigkeit zum Leib Christi.
Als Kirche gehören wir zu Jesus Christus. „Die zum Herrn gehörigen“ ist die Übersetzung des Wortes Kirche. In der Kommunion wird das besonders sichtbar und erfahrbar. Das gemeinsame Hören auf Jesu Wort und die Umsetzung seines Gebotes: „Tut dies zu meinem Gedächtnis“ schafft die Gemeinschaft, die der Apostel Paulus „Leib Christi“ nennt.
Vom heiligen Augustinus sind diese Worte überliefert: „Empfangt was ihr seid, Leib Christi, damit ihr werdet, was ihr empfangt, Leib Christi.“
Oben sehen Sie ein Bild, das viele Gesichter zeigt. Alle Gesichter zusammen ergeben das Gesicht Jesu.
Nach der Kommunion wird die hl. Messe mit dem Schlussgebet abgeschlossen und dann empfangen alle den Segen.
Mit dem Segen ist die Sendung verbunden, das Angesicht Jesu draußen darzustellen, und zwar im dem Sinne, wie es das II. Vatikanische Konzil geschrieben hat:
„Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, sind auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände.“
Unsere Kirche ist aus Menschen gebildet. In Jesus sind wir geeint. Das kommt besonders in der Kommunion zum Ausdruck. Vom Heiligen Geist werden wir geleitet, die Frohe Botschaft von der Erlösung und der Nähe Gottes zu verbreiten.
Wenn ich also sage, ich gehe zur heiligen Messe, dann heißt das, ich gehe zur Sendungsfeier. Ich lasse mich neu senden zusammen mit der Gottesdienstgemeinde.
Die heilige Messe ist kein religiöses Angebot der amtlichen Kirche und kein spirituelles Angebot des Pastors vor Ort. Manchmal habe ich den Eindruck, dass das so gesehen wird.
Es macht mich traurig, dass die hl. Messe immer weniger der Ort ist, wo wir gemeinsam – gerade auch durch die Kommunion – unsere Zugehörigkeit zu Jesus Christus und unser Kirche-sein feiern. Es gibt viel Engagement in unseren Gemeinden und es finden tolle Veranstaltungen statt, die den Menschen guttun. Aber die hl. Messe scheint nicht mehr die Lokomotive zu sein, sondern ein veralteter Wagon, den man irgendwann in einem Bahnhof stehen gelassen hat.
Immer mehr Christen kennen sich nicht mehr aus im Gottesdienst und können ihn darum auch nicht mitfeiern. Wer kann das auffangen? Wie sieht es in 10 Jahren aus? Meine Möglichkeiten sind begrenzt, das erkenne ich immer stärker. Und ich werde den Druck abstreifen, der immer wieder zu spüren ist, dass der Priester es gut machen muss.
Hl. Messe feiern ist ein gemeinschaftliches Tun und Erleben und keine Dienstleistung eines Priesters, die in bestimmten Lebenssituationen in Anspruch genommen werden kann. Verschiedene Uhrzeiten für Gottesdienste anzubieten kann Sinn machen, aber nicht im Sinne von Öffnungszeiten einer Behörde. Ich finde, es gibt als Christ auch eine Selbstverpflichtung, sich die Freude am gemeinsamen Gottesdienstfeiern zu erhalten. Denn schließlich lebe auch ich davon, dass ich einfach miteinstimmen darf in den Gesang und das Gebet der Gemeinde. Wenn da nichts passiert im Kirchraum, fühle ich mich schon recht einsam und möchte so nicht mein Christsein leben.
Ich wünsche mir mehr Mut und Phantasie und Lust am Glauben. Ich wünsche mir auch mehr Freude am Kirche-sein und dass das gezeigt und darüber gesprochen wird.
Vielleicht ist diese Corona-Zeit eine gute Zeit zur Neubesinnung auf den Glauben.
Vielleicht sind es auch zu fromme Wünsche…?
Es gibt einen schönen Kehrvers aus dem Gotteslob:
„Die Freude an Gott, Halleluja, ist unsere Kraft, Halleluja!“
Ich wünsche Ihnen und Euch diese Freude, aus der die Kraft zum Leben erwächst!
Ich beende die Tagesimpulse
mit dem heutigen Tag. Ich danke, dass ich die Gelegenheit hatte, in den letzten Wochen viele Gedanken zu formulieren und weiterzugeben. Mir hat das gut getan.
Ich danke vor allem Martina Lökes und Niklas Hesselmann, dass sie täglich die Texte ins Internet gestellt haben! Diesen Dank kann ich gar nicht großgenug schreiben. DANKE!
Am kommenden Samstag / Sonntag feiern wir wieder öffentliche Gottesdienste, zu denen man sich anmelden muss, da die Hygienevorschriften nur eine begrenzte Anzahl an Personen zulässt.
Für die Sonntage werde ich weiterhin über unsere Homepage einen Hausgottesdienst
bereitstellen.
Das Publicandum
wird über Neuigkeiten informieren. Nicht zuletzt sind unsere Pfarrbüros für Fragen oder Anliegen weiterhin gute Anlaufstellen.
In diesem Sinne: „Gehet hin in Frieden!“
Ihr Pastor Ferdinand Hempelmann

Rasengrabstellen Bei dieser Bestattungsform sind keine Grabgaben zulässig. Von Allerheiligen bis Ostern dulden wir Grabschmuck, da in dieser Zeit keine Rasenpflege stattfindet. Dem Aufruf zur Räumung sind schon viele gefolgt. Die jetzt noch verbliebenen Grabgaben werden für 4 Wochen zwischengelagert und können auf Wunsch ausgehändigt werden. Dafür bitte im Pfarrbüro melden. Neue Informationen zum Friedhof in Hiddingsel - Erstmal ein herzliches DANKESCHÖN! Im Zusammenhang mit einem Trauerfall haben viele Menschen Geld für die Umgestaltung unseres Friedhofs gespendet. All diesen Spendern möchten wir von Herzen danken! Durch diese Zuwendungen kommen wir unserem nächsten Ziel ein ordentliches Stück näher: ein fest installierter Pavillon, nutzbar für Trauerfeiern, fürs Friedhofscafé oder als Unterstand bei Wolkenbrüchen. Bei dieser Gelegenheit können wir mitteilen, dass nach jahrelanger Bearbeitung (durch Friedhofsausschuss -> Kirchenvorstand -> Zentralrendantur -> Bischöfliches Generalvikariat) unsere neue Friedhofs- und Friedhofsgebührenordnung berechnet und genehmigt wurden. Jetzt warten wir noch auf die Freigabe und Veröffentlichung der Ordnungen für sämtliche Dülmener Friedhöfe. Am Tag des Friedhofs (Sonntag, 5. Juli 2026) werden wir dann hoffentlich unseren Hiddingseler Friedhofsflyer mit Infos über mögliche Bestattungsformen vorstellen können. Anfang Mai wird der Gala-Bauer seine Arbeit mit der Umgestaltung des Platzes vor dem Kreuz beenden. Gleichzeitig wird im hinteren linken Bereich eine dritte Wasserstelle entstehen. Unser Friedhof nimmt weiterhin Gestalt an als Ort der Trauer, der Erinnerung und der Begegnung. Für den Friedhofsausschuss Dorothee Aerdken Hedwig Winkler Elisabeth Hessling

Am Sonntag, 26. April 2026, empfangen 30 Kinder in Buldern ihre erste heilige Kommunion. Am Sonntag, 10. Mai 2026, bekommen 13 Kinder aus Buldern und Hiddingsel ihre erste heilige Kommunion. Seit November 2026 haben sie sich intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Gruppen und Katechetinnen aus Buldern und Hiddingsel und haben die Kinder auf dem Weg begleitet. Dafür sagen wir: DANKESCHÖN! Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien ein schönes Fest!

Eine Maiandacht feiert die kfd St. Georg feiert am 6. Mai 2026, um 15.00 Uhr in der Kapelle am Haus Waldfrieden. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Maiandacht der kfd St. Pankratius findet am Sonntag, 17. Mai 2026, um 16.00 Uhr im Annengarten statt. Eine Maiandacht ist auch für den Seniorennachmittag in Hiddingsel am Donnerstag, 7. Mai 2026, geplant. In Düpmanns Kapelle wird am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 19.00 Uhr die Eucharistie gefeiert. Die Anbetung entfällt an diesem Donnerstag. Zu Pfingsten feiern wir am Pfingstsonntag um 9.30 Uhr in St. Georg und um 11.00 Uhr in St. Pankratius eine heilige Messe. Am Pfingstmontag sind alle Gemeindemitglieder des pastoralen Raumes Dülmen zum ökumenischen Gottesdienst in St. Viktor eingeladen. In Buldern und Hiddingsel finden keine Eucharistiefeiern statt. Am 5. Sonntag im Monat Mai feiert der Ausschuss Partnerschaft Grenzenlos einen Wortgottesdienst in St. Pankratius. Herzliche Einladung!

Kirchenmusik mal anders: Bau dir dein eigenes Betätigungsfeld im Pastoralen Raum Dülmen! (m/w/d) Du hast idealerweise ein abgeschlossenes Kirchenmusik-Studium in der Tasche, liebst deinen Beruf, aber hast keine Lust auf starre Vorgaben und verplante Wochenenden ohne Ende? Du bist kreativ, arbeitest gerne mit Menschen und möchtest deine eigenen musikalischen Ideen verwirklichen? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir – das sind die vier katholischen Kirchengemeinden St. Viktor, Heilig Kreuz, St. Pankratius (Buldern) und St. Georg (Hiddingsel) – wachsen zu einem neuen, lebendigen Pastoralen Raum in Dülmen zusammen. Für diesen frischen Start suchen wir eine/n neue/n Kirchenmusiker/in, der/die mit uns neue, unkonventionelle Wege geht. Wir bieten dir nicht nur historische Kirchenräume und lebendige Pfarrgemeinden, sondern mit dem einsA auch eine hochmoderne Plattform für innovative Projekte. Hier kannst du Kirchenmusik neu denken, jenseits der Liturgie, mitten in der Stadtgesellschaft und in direkter Nachbarschaft zu Café und Beratung. Klingt nach deinem Traumjob? Dann schick uns einfach eine kurze Nachricht mit deinem Lebenslauf und einem Nachweis deiner Qualifikation ganz unkompliziert per E-Mail zu. Falls Fragen bestehen, kannst du dich gerne telefonisch bei uns melden. Pfarrer Ferdinand Hempelmann: hempelmann-f@bistum-muenster.de | 02590 91720 Kirchenmusikerin Elisabeth Drees: drees-e@bistum-muenster.de | 02594 9597199






