Mein Licht und mein Heil
Liebe Gemeindemitglieder,
gestern, am 25. Januar, habe ich einen neuen Tannenbaum aufgestellt. Er war schon geschlagen und diente als Kulisse für unseren Videoclip zum Weihnachtsfest. Danach landete er bei mir vor der Haustür und zierte den Vorgarten. So blieb er frisch, im Gegensatz zu seinem Kollegen im Haus. Der war ziemlich eingetrocknet und sah nicht mehr ansehnlich aus. Somit habe ich sie ausgetauscht, Lichterkette und Sterne wieder dran und schon erstrahlt er in neuem Glanz. Passend dazu gab es draußen sogar ein paar Schneeflocken, wenn auch mit Regen vermischt.
Bis zum 2. Februar soll der neue Alte nun seinen Dienst tun. Der 2. Februar erinnert an die religiöse Tradition zurzeit Jesu, den Erstgeborenen 40 Tage nach seiner Geburt zum Tempel zu bringen, denn der erste Sohn galt als Eigentum Gottes und musste von den Eltern „ausgelöst“ werden.
Die Eltern begegneten mit ihrem Kind dabei einem alten Mann namens Simeon. Der sagte über das Kind, dass er das Licht sein werde, das alle erleuchtet (Lukas 2,25-35).
Darum leuchten vielerorts bis zum 2. Februar die Weihnachtsbäume, so auch in unseren Kirchen.

Der Psalm 27 greift das Lichtmotiv auf.
Den Psalm möchte ich Ihnen und Euch ans Herz legen.
Manchmal genügt es, einfach nur einen Vers zu sprechen,
immer wieder, egal was man gerade tut oder wo man ist:
Den Psalm möchte ich Ihnen und Euch ans Herz legen.
Manchmal genügt es, einfach nur einen Vers zu sprechen,
immer wieder, egal was man gerade tut oder wo man ist:
„Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?“
Ich wünsche Ihnen und Euch einen frohen Tag!
Ihr Pastor Ferdinand Hempelmann
Psalm 27
Der Herr ist mein Licht und mein Heil;
vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?
Wenn sich auch ein Heer wider mich lagert,
so fürchtet sich dennoch mein Herz nicht;
wenn sich Krieg wider mich erhebt,
so verlasse ich mich auf ihn.
Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit,
er birgt mich im Schutz seines Zeltes
und erhöht mich auf einen Felsen.
Herr, höre meine Stimme, wenn ich rufe,
sei mir gnädig und erhöre mich!
Denn du bist meine Hilfe,
verlass mich nicht und tu die Hand nicht von mir ab.
Herr, weise mir deinen Weg
und leite mich auf ebener Bahn.











