„Zwischen den Jahren“ - geschenkte Zeit
Der Zeitraum zwischen Weihnachten und Neujahr ist uns auch unter dem Begriff "Zwischen den Jahren" bekannt. Aber was bedeutet das? Schließlich endet unser Kalenderjahr am 31. Dezember und beginnt am 1. Januar.
Im Jahr 153 vor Christi Geburt wurde dieser Tag erstmals auf den 1. Januar verschoben, womit auch das neue Jahr im Römischen Reich seither an diesem Tag begann.
Die frühen Christen feierten das neue Jahr und Fest „Erscheinung des Herrn“ am 6. Januar. Im Jahr 354 legte der damalige Papst Liberius (gest. 366) allerdings fest, fortan die Geburt Jesu und auch das neue Jahr am 25. Dezember zu begehen. Damit sollte eine bessere Bekehrung der Heiden gelingen, da an diesem Tag nach dem damals gültigen julianischen Kalender die heidnische Sonnenwendfeier begangen wurde.
Mehrmals wechselte die Kirche im Mittelalter den Neujahrstermin. Mal endete in weiten Teilen Europas das Jahr am 24. Dezember, während Neujahr am 6. Januar gefeiert wurde. Es gab also eine Zeit zwischen den Jahren.
Papst Gregors XIII. (1502-1585) legte Ende des 16. Jahrhunderts den 1. Januar wieder verbindlich als ersten Tag des Jahres fest. Darum spricht man bis heute vom Gregorianischen Kalender. Aus konfessionellen Gründen wurde diese Reform allerdings nicht überall zeitgleich eingeführt. So gab es lange ein Nebeneinander von altem und neuem Kalender.
1691 legte Papst Innozenz XII. (1615-1700) den 31. Dezember endgültig und verbindlich als letzten Tag des Jahres fest. Es ist der Tag, an dem die Katholische Kirche des Todes- und Gedenktages von Papst Silvester (gest. 335) begeht.
Liebe Gemeindemitglieder,
Als Kind realisiert man das nicht. Aber ich glaube, es war ein unglaublicher Streß. Weil nichts von dem, was erwartet wurde, ausfallen durfte.
Aber ab dem 27. Dezember wurde es plötzlich wieder ruhiger. Die kürzesten Tage im Jahr trugen u.a. dazu bei, dass man draußen auch nicht viel machen konnte. Es war richtig dunkel draußen, viel dunkler als heute.
Plötzlich war Zeit da. Papa ließ es ruhiger angehen. Mama packte das Waffeleisen aus und backte Neujahrskuchen. Niemand musste wohin und keiner kam zu Besuch. Es gab keine Pflichten und irgendwie keine Zeitrechnung.
Die Tage sind so wunderbar, weil sie so dazwischen sind, zwischen den Gezeiten und Gestirnen. Man muss sich noch keine Vorsätze für das neue Jahr nehmen. Man darf einfach sein - mit den Resten vom Fest.
Nur in diesem Jahr fühlt es sich anders an, so als wurde einem die Zeit „zwischen den Jahren“ geklaut. Denn irgendwie fühlt sich das ganze Jahr 2020 wie „zwischen den Jahren“ an. Was bis 2020 eine wunderbare Abwechslung war, bin ich in diesem Jahr ein wenig leid geworden.
Dennoch möchte ich diese Zeit bewußt wahrnehmen, um vor allem mit Zuversicht auf das neue Jahr zu schauen. Ich möchte nicht einfach hinüber schweben. Ich möchte trotz allem ein Handelnder bleiben, jemand, der in dieser Zeit lebt und sie gestaltet. Ich möchte diese Zeit „zwischen den Jahren“ bewußt wahrnehmen. Ich möchte spüren, dass ich bin und gerne hier bin in der Zeit zwischen und in den Jahren – auch mit dem Virus und den anderen unvermeidlichen Dingen und vor allem: Gott mit uns!
Ich wünsche Euch und Ihnen einen frohen 5. Weihnachtstag in der Oktav!
Ihr Pastor Ferdinand Hempelmann

Rasengrabstellen Bei dieser Bestattungsform sind keine Grabgaben zulässig. Von Allerheiligen bis Ostern dulden wir Grabschmuck, da in dieser Zeit keine Rasenpflege stattfindet. Dem Aufruf zur Räumung sind schon viele gefolgt. Die jetzt noch verbliebenen Grabgaben werden für 4 Wochen zwischengelagert und können auf Wunsch ausgehändigt werden. Dafür bitte im Pfarrbüro melden. Neue Informationen zum Friedhof in Hiddingsel - Erstmal ein herzliches DANKESCHÖN! Im Zusammenhang mit einem Trauerfall haben viele Menschen Geld für die Umgestaltung unseres Friedhofs gespendet. All diesen Spendern möchten wir von Herzen danken! Durch diese Zuwendungen kommen wir unserem nächsten Ziel ein ordentliches Stück näher: ein fest installierter Pavillon, nutzbar für Trauerfeiern, fürs Friedhofscafé oder als Unterstand bei Wolkenbrüchen. Bei dieser Gelegenheit können wir mitteilen, dass nach jahrelanger Bearbeitung (durch Friedhofsausschuss -> Kirchenvorstand -> Zentralrendantur -> Bischöfliches Generalvikariat) unsere neue Friedhofs- und Friedhofsgebührenordnung berechnet und genehmigt wurden. Jetzt warten wir noch auf die Freigabe und Veröffentlichung der Ordnungen für sämtliche Dülmener Friedhöfe. Am Tag des Friedhofs (Sonntag, 5. Juli 2026) werden wir dann hoffentlich unseren Hiddingseler Friedhofsflyer mit Infos über mögliche Bestattungsformen vorstellen können. Anfang Mai wird der Gala-Bauer seine Arbeit mit der Umgestaltung des Platzes vor dem Kreuz beenden. Gleichzeitig wird im hinteren linken Bereich eine dritte Wasserstelle entstehen. Unser Friedhof nimmt weiterhin Gestalt an als Ort der Trauer, der Erinnerung und der Begegnung. Für den Friedhofsausschuss Dorothee Aerdken Hedwig Winkler Elisabeth Hessling

Am Sonntag, 26. April 2026, empfangen 30 Kinder in Buldern ihre erste heilige Kommunion. Am Sonntag, 10. Mai 2026, bekommen 13 Kinder aus Buldern und Hiddingsel ihre erste heilige Kommunion. Seit November 2026 haben sie sich intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Gruppen und Katechetinnen aus Buldern und Hiddingsel und haben die Kinder auf dem Weg begleitet. Dafür sagen wir: DANKESCHÖN! Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien ein schönes Fest!

Eine Maiandacht feiert die kfd St. Georg feiert am 6. Mai 2026, um 15.00 Uhr in der Kapelle am Haus Waldfrieden. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Maiandacht der kfd St. Pankratius findet am Sonntag, 17. Mai 2026, um 16.00 Uhr im Annengarten statt. Eine Maiandacht ist auch für den Seniorennachmittag in Hiddingsel am Donnerstag, 7. Mai 2026, geplant. In Düpmanns Kapelle wird am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 19.00 Uhr die Eucharistie gefeiert. Die Anbetung entfällt an diesem Donnerstag. Zu Pfingsten feiern wir am Pfingstsonntag um 9.30 Uhr in St. Georg und um 11.00 Uhr in St. Pankratius eine heilige Messe. Am Pfingstmontag sind alle Gemeindemitglieder des pastoralen Raumes Dülmen zum ökumenischen Gottesdienst in St. Viktor eingeladen. In Buldern und Hiddingsel finden keine Eucharistiefeiern statt. Am 5. Sonntag im Monat Mai feiert der Ausschuss Partnerschaft Grenzenlos einen Wortgottesdienst in St. Pankratius. Herzliche Einladung!

Kirchenmusik mal anders: Bau dir dein eigenes Betätigungsfeld im Pastoralen Raum Dülmen! (m/w/d) Du hast idealerweise ein abgeschlossenes Kirchenmusik-Studium in der Tasche, liebst deinen Beruf, aber hast keine Lust auf starre Vorgaben und verplante Wochenenden ohne Ende? Du bist kreativ, arbeitest gerne mit Menschen und möchtest deine eigenen musikalischen Ideen verwirklichen? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir – das sind die vier katholischen Kirchengemeinden St. Viktor, Heilig Kreuz, St. Pankratius (Buldern) und St. Georg (Hiddingsel) – wachsen zu einem neuen, lebendigen Pastoralen Raum in Dülmen zusammen. Für diesen frischen Start suchen wir eine/n neue/n Kirchenmusiker/in, der/die mit uns neue, unkonventionelle Wege geht. Wir bieten dir nicht nur historische Kirchenräume und lebendige Pfarrgemeinden, sondern mit dem einsA auch eine hochmoderne Plattform für innovative Projekte. Hier kannst du Kirchenmusik neu denken, jenseits der Liturgie, mitten in der Stadtgesellschaft und in direkter Nachbarschaft zu Café und Beratung. Klingt nach deinem Traumjob? Dann schick uns einfach eine kurze Nachricht mit deinem Lebenslauf und einem Nachweis deiner Qualifikation ganz unkompliziert per E-Mail zu. Falls Fragen bestehen, kannst du dich gerne telefonisch bei uns melden. Pfarrer Ferdinand Hempelmann: hempelmann-f@bistum-muenster.de | 02590 91720 Kirchenmusikerin Elisabeth Drees: drees-e@bistum-muenster.de | 02594 9597199






