„Mich dürstet“

Die letzten sieben Worte Jesu am Kreuz
4. „Mich dürstet“
Nicht mehr essen und trinken können, lässt den Tod ein Stück näher rücken.
Gerade in schwerer Krankheit sind Menschen zurückgeworfen auf elementare menschliche Bedürfnisse, die schwer stillbar sind. Durst, Schmerz, Übelkeit können die ganze Aufmerksamkeit binden. Dann ist kein Gespräch, kein Gebet, kein Lesen oder sich Gedanken machen möglich.
In seiner körperlichen Not, die Jesus am Kreuz erfährt, kommt er uns sehr nahe. Er ist nicht nur den Menschen ausgeliefert, sondern auch an die Nöte seines Körpers: Er hat Durst!
„Mich dürstet“ sagt er, bereits ans Kreuz genagelt, woraufhin ihm an einem Ysopzweig ein mit Essig getränkter Schwamm gereicht wird, von dem er trinkt, bevor er sein Leben hingibt. Essig mit Wasser vermischt war ein Getränk, dass Soldaten mit sich führten. Ein Soldat hat sich wohl seiner erbarmt.
Jesus war bis zuletzt ganz Mensch. Sollte er da nicht auch unsere menschliche Bedürftigkeit kennen? Er kennt sie. Er hat sie u.a. in der Wüste vor seinem öffentlichen Auftreten erfahren. Hunger hatte ihn gepackt. Aber eine schnelle Befriedigung lehnte er ab: „Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund hervor geht.“
(Mt 4,4)
Am Jakobsbrunnen begegnet er einer Frau, die er bittet, ihm Wasser zu geben. Es war in der Mittagssonne. Er sieht aber vor allem ihren Durst nach Leben und spricht sie darauf an.
Er sagt zu der Frau: „Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen; wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zu einer Quelle werden, deren Wasser ins ewige Leben fließt.“ (Joh 4,13-14)
Jesus kennt den Durst! Es ist wie eine Zusage: Es gehört zu deinem Leben dazu, dass du Wünsche hast, dass du etwas erreichen möchtest, dass du auch deine Bedürfnisse erfüllt haben möchtest.
Jetzt, da wir den Ausgangsbeschränkungen unterworfen sind, sind wir auch im stärkeren Maße auf uns zurückgeworfen. Jetzt, da eine Verunsicherung sich breit macht, was das Virus mit uns noch machen wird, verändern sich wahrscheinlich auch persönliche Wünsche. Jetzt ist darum auch eine gute Gelegenheit, sich neu auszurichten und das mit einem ersten Schritt: Herauszufinden, was meine Sehnsucht ist, wonach ich dürste, was ich mir von ganzem Herzen wünsche.
Jedes falsche Maß führt uns vom Leben weg und lässt uns das Wesentliche aus dem Blick verlieren. Träume und Wünsche – Was davon ist realistisch und verantwortbar?
Jesu Durst am Kreuz hat auch eine Richtung zu uns Menschen. Das zeigt sehr gut die Erzählung am Jakobsbrunnen. In seinem Durst spiegelt sich der Durst Gottes nach den Menschen wider. In der Schöpfungsgeschichte wird dieser Durst
mit beschrieben, wenn Gott den Menschen ruft: „Adam, wo bist du?“
(Gen 13, 1-13)
Im brennenden Dornbusch lässt Gott dem Mose wissen: „Ich bin der, der da ist!“
(Ex 3,14)
Wir begehen den Gründonnerstag. Dieser Tag ist der Ursprung unserer Eucharistiefeier. Gerade die Eucharistie will uns mitten im Leben eine Quelle sein, die unseren Durst nach Leben stillen möchte. Sie lässt uns die Nähe Gottes erfahren und führt uns als Gemeinschaft zusammen. Das, was wirklich wesentlich ist, kommt in dieser Feier zum Tragen.
Ich lade Sie und Euch ein, sich heute ab 19.00 Uhr zu Hause zu versammeln. Auch wenn man allein ist, sich den Tisch zu decken, damit wir miteinander beten über die Distanz hinweg.
Ein Hausgottesdienst ist hier auf der Homepage abrufbar. Können wir uns auch nicht in der Kirche versammeln, so lasst uns dennoch gemeinsam auf den schauen, der sich in Brot und Wein uns schenkt und unseren Durst nach Leben stillt.
Ich wünsche Ihnen und Euch einen gesegneten Gründonnerstag!
Ihr Pastor Ferdinand Hempelmann

Rasengrabstellen Bei dieser Bestattungsform sind keine Grabgaben zulässig. Von Allerheiligen bis Ostern dulden wir Grabschmuck, da in dieser Zeit keine Rasenpflege stattfindet. Dem Aufruf zur Räumung sind schon viele gefolgt. Die jetzt noch verbliebenen Grabgaben werden für 4 Wochen zwischengelagert und können auf Wunsch ausgehändigt werden. Dafür bitte im Pfarrbüro melden. Neue Informationen zum Friedhof in Hiddingsel - Erstmal ein herzliches DANKESCHÖN! Im Zusammenhang mit einem Trauerfall haben viele Menschen Geld für die Umgestaltung unseres Friedhofs gespendet. All diesen Spendern möchten wir von Herzen danken! Durch diese Zuwendungen kommen wir unserem nächsten Ziel ein ordentliches Stück näher: ein fest installierter Pavillon, nutzbar für Trauerfeiern, fürs Friedhofscafé oder als Unterstand bei Wolkenbrüchen. Bei dieser Gelegenheit können wir mitteilen, dass nach jahrelanger Bearbeitung (durch Friedhofsausschuss -> Kirchenvorstand -> Zentralrendantur -> Bischöfliches Generalvikariat) unsere neue Friedhofs- und Friedhofsgebührenordnung berechnet und genehmigt wurden. Jetzt warten wir noch auf die Freigabe und Veröffentlichung der Ordnungen für sämtliche Dülmener Friedhöfe. Am Tag des Friedhofs (Sonntag, 5. Juli 2026) werden wir dann hoffentlich unseren Hiddingseler Friedhofsflyer mit Infos über mögliche Bestattungsformen vorstellen können. Anfang Mai wird der Gala-Bauer seine Arbeit mit der Umgestaltung des Platzes vor dem Kreuz beenden. Gleichzeitig wird im hinteren linken Bereich eine dritte Wasserstelle entstehen. Unser Friedhof nimmt weiterhin Gestalt an als Ort der Trauer, der Erinnerung und der Begegnung. Für den Friedhofsausschuss Dorothee Aerdken Hedwig Winkler Elisabeth Hessling

Am Sonntag, 26. April 2026, empfangen 30 Kinder in Buldern ihre erste heilige Kommunion. Am Sonntag, 10. Mai 2026, bekommen 13 Kinder aus Buldern und Hiddingsel ihre erste heilige Kommunion. Seit November 2026 haben sie sich intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Gruppen und Katechetinnen aus Buldern und Hiddingsel und haben die Kinder auf dem Weg begleitet. Dafür sagen wir: DANKESCHÖN! Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien ein schönes Fest!

Eine Maiandacht feiert die kfd St. Georg feiert am 6. Mai 2026, um 15.00 Uhr in der Kapelle am Haus Waldfrieden. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Maiandacht der kfd St. Pankratius findet am Sonntag, 17. Mai 2026, um 16.00 Uhr im Annengarten statt. Eine Maiandacht ist auch für den Seniorennachmittag in Hiddingsel am Donnerstag, 7. Mai 2026, geplant. In Düpmanns Kapelle wird am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 19.00 Uhr die Eucharistie gefeiert. Die Anbetung entfällt an diesem Donnerstag. Zu Pfingsten feiern wir am Pfingstsonntag um 9.30 Uhr in St. Georg und um 11.00 Uhr in St. Pankratius eine heilige Messe. Am Pfingstmontag sind alle Gemeindemitglieder des pastoralen Raumes Dülmen zum ökumenischen Gottesdienst in St. Viktor eingeladen. In Buldern und Hiddingsel finden keine Eucharistiefeiern statt. Am 5. Sonntag im Monat Mai feiert der Ausschuss Partnerschaft Grenzenlos einen Wortgottesdienst in St. Pankratius. Herzliche Einladung!

Kirchenmusik mal anders: Bau dir dein eigenes Betätigungsfeld im Pastoralen Raum Dülmen! (m/w/d) Du hast idealerweise ein abgeschlossenes Kirchenmusik-Studium in der Tasche, liebst deinen Beruf, aber hast keine Lust auf starre Vorgaben und verplante Wochenenden ohne Ende? Du bist kreativ, arbeitest gerne mit Menschen und möchtest deine eigenen musikalischen Ideen verwirklichen? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir – das sind die vier katholischen Kirchengemeinden St. Viktor, Heilig Kreuz, St. Pankratius (Buldern) und St. Georg (Hiddingsel) – wachsen zu einem neuen, lebendigen Pastoralen Raum in Dülmen zusammen. Für diesen frischen Start suchen wir eine/n neue/n Kirchenmusiker/in, der/die mit uns neue, unkonventionelle Wege geht. Wir bieten dir nicht nur historische Kirchenräume und lebendige Pfarrgemeinden, sondern mit dem einsA auch eine hochmoderne Plattform für innovative Projekte. Hier kannst du Kirchenmusik neu denken, jenseits der Liturgie, mitten in der Stadtgesellschaft und in direkter Nachbarschaft zu Café und Beratung. Klingt nach deinem Traumjob? Dann schick uns einfach eine kurze Nachricht mit deinem Lebenslauf und einem Nachweis deiner Qualifikation ganz unkompliziert per E-Mail zu. Falls Fragen bestehen, kannst du dich gerne telefonisch bei uns melden. Pfarrer Ferdinand Hempelmann: hempelmann-f@bistum-muenster.de | 02590 91720 Kirchenmusikerin Elisabeth Drees: drees-e@bistum-muenster.de | 02594 9597199







