Jedes Leben, jeder Mensch zählt

Gütiger Gott,
lass deine Gnade mächtig werden
in unseren Herzen,
damit wir imstande sind,
unser eigenes Begehren zu meistern
und den Anregungen deines Geistes
zu folgen.
Liebe Gemeindemitglieder,
Dieses Gebet wird heute in der hl. Messe zu Beginn gesprochen. Es nennt sich
„Tagesgebet“. Also ein Gebet, dass mich durch den Tag führt.
Aber wer spricht so im Alltag: „damit wir imstande sind, unser eigenes Begehren zu
meistern und den Anregungen deines Geistes zu folgen“?
Jetzt, da ich morgens nur im Beisein der Küsterin die hl. Messe feiere, lese ich die
Gebete der hl. Messe ganz anders. Ich spreche sie langsamer und leiser und dadurch
kommen mir die Worte viel näher. Im Alltag spreche ich so auch nicht und dennoch
haben sie eine Wirkung auf mich. Vielleicht dürfen ja Gebete auch eine andere
Wir sollen imstande sein, „unser eigenes Begehren zu meistern“. Nichts anderes hat
vorgestern die Bundeskanzlerin von uns gefordert. Das eigene Begehren meistern,
heißt doch, ich nehme Rücksicht und stelle meine Wünsche hinten an.
Aber das ist nicht einfach.
Die eigenen Begehrlichkeiten können einen so im Griff haben, wie ein Hund sein
Herrchen führt. Entweder man merkt es nicht mehr oder man will es nicht
wahrhaben.
Auch mir wurde schon gesagt: „Na, da geht wohl der Hund mit dem Herrchen
Gassi.“ Ich habe natürlich so getan, als wenn das nur eine Ausnahme sei, ich aber
Gerade jetzt, wo große Einschränkungen unseren Lebensalltag radikal verändern, ist
eine gute Gelegenheit zu überprüfen, ob ich mein eigenes Begehren meistern und
mich von dem führen lassen kann, was zum Wohle der Allgemeinheit, besonders der
Wenn ich aber das Wichtigste nur dann tue, wenn es mir ausdrücklich befohlen
Ich hatte heute ein interessantes Gespräch (am Telefon) mit unserer neuen
Pastoralreferentin Sr. Jacinta Kitonyi. Sie sagte mit Blick auf ihr Heimatland Kenia,
dass der Coronavirus Gerechtigkeit bringen würde. Das sei wenigstens die gute
Seite.
Wie meinte sie das? Die Reichen in ihrem Land (Politiker, Wirtschaftsfunktionäre,
Prominente) würden ins Ausland fliegen, um sich medizinisch behandeln zu lassen.
Denn das Gesundheitssystem im eigenen Land sei schlecht, was besonders die
Armen trifft.
Jetzt aber dürfe auch ein Reicher nicht mehr ausreisen, um sich besser medizinisch
behandeln zu lassen. Auch sie sind nun auf das eigene Gesundheitssystem
„Wenn jeder nur sich selbst der Nächste ist, ist für
alle gesorgt“, heißt es spöttisch. Das ist eine
Ich habe das Gefühl, dass diese Zeit eine heilsame
sein wird.
Trotz der bitteren Erfahrung, dass das Coronavirus Menschen den Tod bringt, glaube
Wenn Angela Merkel sagte: „Jedes Leben, jeder Mensch zählt“, dann ist das die
In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter
zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das Erste von allen?
Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel,
der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.
Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben
mit ganzem Herzen und ganzer Seele,
mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.
Als zweites kommt hinzu:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
Ich wünsche einen frohen Tag! Ihr Pastor Ferdinand Hempelmann
lass deine Gnade mächtig werden
in unseren Herzen,
damit wir imstande sind,
unser eigenes Begehren zu meistern
und den Anregungen deines Geistes
zu folgen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.
die Sprache des Gebetes ist nicht immer unsere Sprache. Darum hören sich manche
Gebete in der Kirche auch sperrig oder komisch an.Dieses Gebet wird heute in der hl. Messe zu Beginn gesprochen. Es nennt sich
„Tagesgebet“. Also ein Gebet, dass mich durch den Tag führt.
Aber wer spricht so im Alltag: „damit wir imstande sind, unser eigenes Begehren zu
meistern und den Anregungen deines Geistes zu folgen“?
Jetzt, da ich morgens nur im Beisein der Küsterin die hl. Messe feiere, lese ich die
Gebete der hl. Messe ganz anders. Ich spreche sie langsamer und leiser und dadurch
kommen mir die Worte viel näher. Im Alltag spreche ich so auch nicht und dennoch
haben sie eine Wirkung auf mich. Vielleicht dürfen ja Gebete auch eine andere
Sprache haben.
vorgestern die Bundeskanzlerin von uns gefordert. Das eigene Begehren meistern,
heißt doch, ich nehme Rücksicht und stelle meine Wünsche hinten an.
Aber das ist nicht einfach.
Die eigenen Begehrlichkeiten können einen so im Griff haben, wie ein Hund sein
Herrchen führt. Entweder man merkt es nicht mehr oder man will es nicht
wahrhaben.
Auch mir wurde schon gesagt: „Na, da geht wohl der Hund mit dem Herrchen
Gassi.“ Ich habe natürlich so getan, als wenn das nur eine Ausnahme sei, ich aber
sonst den Hund im Griff hätte.
eine gute Gelegenheit zu überprüfen, ob ich mein eigenes Begehren meistern und
mich von dem führen lassen kann, was zum Wohle der Allgemeinheit, besonders der
Schwächsten und Ärmsten, beiträgt.
wird, sagt das schon viel über meine innere Haltung aus.
Pastoralreferentin Sr. Jacinta Kitonyi. Sie sagte mit Blick auf ihr Heimatland Kenia,
dass der Coronavirus Gerechtigkeit bringen würde. Das sei wenigstens die gute
Seite.
Wie meinte sie das? Die Reichen in ihrem Land (Politiker, Wirtschaftsfunktionäre,
Prominente) würden ins Ausland fliegen, um sich medizinisch behandeln zu lassen.
Denn das Gesundheitssystem im eigenen Land sei schlecht, was besonders die
Armen trifft.
Jetzt aber dürfe auch ein Reicher nicht mehr ausreisen, um sich besser medizinisch
behandeln zu lassen. Auch sie sind nun auf das eigene Gesundheitssystem
angewiesen. Das kann eine Verbesserung zur Folge haben.
alle gesorgt“, heißt es spöttisch. Das ist eine
Sackgasse!
sein wird.
Trotz der bitteren Erfahrung, dass das Coronavirus Menschen den Tod bringt, glaube
ich, dass wir als Menschheit heilsames lernen dürfen.
politische Übersetzung des Evangeliums, das heute in der hl. Messe gelesen wird:
zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das Erste von allen?
Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel,
der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.
Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben
mit ganzem Herzen und ganzer Seele,
mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.
Als zweites kommt hinzu:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.
(Markus 12, 28b-31)

Kirchenmusik mal anders: Bau dir dein eigenes Betätigungsfeld im Pastoralen Raum Dülmen! (m/w/d) Du hast idealerweise ein abgeschlossenes Kirchenmusik-Studium in der Tasche, liebst deinen Beruf, aber hast keine Lust auf starre Vorgaben und verplante Wochenenden ohne Ende? Du bist kreativ, arbeitest gerne mit Menschen und möchtest deine eigenen musikalischen Ideen verwirklichen? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir – das sind die vier katholischen Kirchengemeinden St. Viktor, Heilig Kreuz, St. Pankratius (Buldern) und St. Georg (Hiddingsel) – wachsen zu einem neuen, lebendigen Pastoralen Raum in Dülmen zusammen. Für diesen frischen Start suchen wir eine/n neue/n Kirchenmusiker/in, der/die mit uns neue, unkonventionelle Wege geht. Wir bieten dir nicht nur historische Kirchenräume und lebendige Pfarrgemeinden, sondern mit dem einsA auch eine hochmoderne Plattform für innovative Projekte. Hier kannst du Kirchenmusik neu denken, jenseits der Liturgie, mitten in der Stadtgesellschaft und in direkter Nachbarschaft zu Café und Beratung.

Als Pfarrgemeinden St. Georg und St. Pankratius freuen wir uns über den neuen Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ und wünschen ihm Gottes Segen für sein Wirken im Bistum Münster und darüber hinaus als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Quelle Foto: © DBK/Marko Orlovic auf der Homepage des Bistum Münster

Liebe Pfarrheim-Nutzer, inspiriert von der Aktion „Dülmen räumt auf“ und der zunehmenden Enge im Pfarrheim möchten wir zu einem Aufräumwochenende einladen. In der Zeit vom 10.04.2026 (vormittags) bis zum 11.04.2026 (ganztägig) soll das Pfarrheim einmal gründlich aufgeräumt und vor allem ordentlich durchsortiert werden. Zudem bitten wir alle, ihre Regale und Kisten mit Ansprechpartner, Organisation und Kontaktnummer zu kennzeichnen. Ein Beschriftungsgerät ist im Pfarrbüro vorhanden und kann ausgeliehen werden. Alle nicht mehr benötigten Gegenstände können in dieser Zeit in dem bereitstehenden Hänger entsorgt werden, um Platz zu schaffen. Sie werden dann von uns zum Wertstoffhof gebracht. Alle nicht gekennzeichneten Dinge von vorangegangenen Nutzern werden wir im Anschluss ebenfalls aus dem Pfarrheim entfernen. Wir hoffen, dass dann wieder mehr Platz für die Gruppen im Pfarrheim ist, die Räume nutzen wollen. Aus diesem Grund haben wir uns vorerst auch dagegen entschieden, einen weiteren Schrank aufzustellen, um die freie Fläche für die Menschen (Oase, Chöre, Senioren-Kaffee, u.v.m.) nicht zu schmälern. Mit freundlichen Grüßen Heike Bontrup

Du hast Lust an einem internationalen Jugendtreffen teilzunehmen? Du möchtest deine Lebenseinstellung mit anderen Jugendlichen aus der ganzen Welt teilen? Du möchtest dem Stress des Alltags entfliehen? Dann wird Taizé (Frankreich; Burgund) dein Lieblingsort sein. Auf dem Campus von Taizé sollen Menschen aus den verschiedensten Ländern ins Gespräch kommen. Eine Woche lebst du vom Einfachsten und diskutierst über deinen Glauben. Keine Sorge der Spaß kommt nicht zu kurz! Alle Jugendlichen ab 16 Jahre sind herzlich willkommen, sich vom 16.08. 2026 bis 23.08.2026 mit auf den Weg zu machen. Nähere Informationen: Lisa Scheffer, Tel: 02594 2126 Anmeldung im Pfarrbüro Hl. Kreuz , An der Kreuzkirche 10 oder hier .

Im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung wird herzlich zu einem besonderen, freiwilligen Elternabend einladen: „Ist Sterben für immer?“ Tod und Trauer mit Kindern besprechen. Dieser findet am 02.03.2026 um 20.00 Uhr im Pfarrheim Heilig Kreuz statt. An diesem Abend wird ein sensibles, aber wichtiges Thema in den Blick genommen: Wie sprechen wir mit Kindern über Tod und Trauer? Welche Fragen bewegen sie – und uns selbst? Welche Hoffnungen tragen? "Wir möchten Raum geben für eigene Gedanken, Ängste und offene Fragen. Neben dem gemeinsamen Austausch stellen wir auch Literaturtipps und weitere Anregungen für Gespräche mit Kindern vor." heißt es vom Vorbereitungsteam. Hanna Liffers, Pastoralreferentin in Buldern und Hiddingsel, wird diesen Abend fachlich begleiten. Der Abend richtet sich an alle Erstkommunioneltern aus dem pastoralen Raum Dülmen und ist freiwillig.

Am Samstag, 28. Februar 2026, startet unsere Wallfahrt in der Fastenzeit nach Gelsenkirchen. Wir starten um 8.00 Uhr (geänderte Zeit) an der St. Pankratius Kirche in Buldern. Die Wallfahrt beginnt an und in der Kirche St. Josef in Gelsenkirchen - die wohl einzige Kirche mit einem Fußballfenster. Vorbei an der Schalke-Meile und der Glückauf-Kampfbahn besuchen wir einen wohl einzigartigen Friedhof, bevor es zu Charlys Schalker zum Mittagessen geht. Nach der Stärkung bekommen wir eine kleine Führung in der Veltins-Arena und versammeln uns dann zu einem Gottesdienst in der dortigen Kapelle. Der zweite Teil der Führung steht eher im Zeichen der Natur - vorbei an Schloss Berge geht es zur Sieben-Schmerzen-Kapelle in Westerholt. Dort endet unsere Wallfahrt, auf die wir uns schon sehr freuen. 10 Plätze sind noch frei - wer Interesse hat, meldet sich gerne zu den Öffnungszeiten in den Pfarrbüros oder per Mail unter: georg-pankratius-duelmen@bistum-muenster.de!




