Tagesimpuls 20.03.2020

20. März 2020

Jedes Leben, jeder Mensch zählt

Gütiger Gott,
lass deine Gnade mächtig werden
in unseren Herzen,
damit wir imstande sind,
unser eigenes Begehren zu meistern
und den Anregungen deines Geistes
zu folgen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. Amen.

Liebe Gemeindemitglieder,

die Sprache des Gebetes ist nicht immer unsere Sprache. Darum hören sich manche
Gebete in der Kirche auch sperrig oder komisch an.
Dieses Gebet wird heute in der hl. Messe zu Beginn gesprochen. Es nennt sich
„Tagesgebet“. Also ein Gebet, dass mich durch den Tag führt.
Aber wer spricht so im Alltag: „damit wir imstande sind, unser eigenes Begehren zu
meistern und den Anregungen deines Geistes zu folgen“?
Jetzt, da ich morgens nur im Beisein der Küsterin die hl. Messe feiere, lese ich die
Gebete der hl. Messe ganz anders. Ich spreche sie langsamer und leiser und dadurch
kommen mir die Worte viel näher. Im Alltag spreche ich so auch nicht und dennoch
haben sie eine Wirkung auf mich. Vielleicht dürfen ja Gebete auch eine andere
Sprache haben.

Wir sollen imstande sein, „unser eigenes Begehren zu meistern“. Nichts anderes hat
vorgestern die Bundeskanzlerin von uns gefordert. Das eigene Begehren meistern,
heißt doch, ich nehme Rücksicht und stelle meine Wünsche hinten an.
Aber das ist nicht einfach.
Die eigenen Begehrlichkeiten können einen so im Griff haben, wie ein Hund sein
Herrchen führt. Entweder man merkt es nicht mehr oder man will es nicht
wahrhaben.
Auch mir wurde schon gesagt: „Na, da geht wohl der Hund mit dem Herrchen
Gassi.“ Ich habe natürlich so getan, als wenn das nur eine Ausnahme sei, ich aber
sonst den Hund im Griff hätte.

Gerade jetzt, wo große Einschränkungen unseren Lebensalltag radikal verändern, ist
eine gute Gelegenheit zu überprüfen, ob ich mein eigenes Begehren meistern und
mich von dem führen lassen kann, was zum Wohle der Allgemeinheit, besonders der
Schwächsten und Ärmsten, beiträgt.

Wenn ich aber das Wichtigste nur dann tue, wenn es mir ausdrücklich befohlen
wird, sagt das schon viel über meine innere Haltung aus.

Ich hatte heute ein interessantes Gespräch (am Telefon) mit unserer neuen
Pastoralreferentin Sr. Jacinta Kitonyi. Sie sagte mit Blick auf ihr Heimatland Kenia,
dass der Coronavirus Gerechtigkeit bringen würde. Das sei wenigstens die gute
Seite.
Wie meinte sie das? Die Reichen in ihrem Land (Politiker, Wirtschaftsfunktionäre,
Prominente) würden ins Ausland fliegen, um sich medizinisch behandeln zu lassen.
Denn das Gesundheitssystem im eigenen Land sei schlecht, was besonders die
Armen trifft.
Jetzt aber dürfe auch ein Reicher nicht mehr ausreisen, um sich besser medizinisch
behandeln zu lassen. Auch sie sind nun auf das eigene Gesundheitssystem
angewiesen. Das kann eine Verbesserung zur Folge haben.

„Wenn jeder nur sich selbst der Nächste ist, ist für
alle gesorgt“, heißt es spöttisch. Das ist eine
Sackgasse!

Ich habe das Gefühl, dass diese Zeit eine heilsame
sein wird.
Trotz der bitteren Erfahrung, dass das Coronavirus Menschen den Tod bringt, glaube
ich, dass wir als Menschheit heilsames lernen dürfen.

Wenn Angela Merkel sagte: „Jedes Leben, jeder Mensch zählt“, dann ist das die
politische Übersetzung des Evangeliums, das heute in der hl. Messe gelesen wird:

In jener Zeit ging ein Schriftgelehrter
zu Jesus hin und fragte ihn: Welches Gebot ist das Erste von allen?
Jesus antwortete: Das erste ist: Höre, Israel,
der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr.
Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben
mit ganzem Herzen und ganzer Seele,
mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft.
Als zweites kommt hinzu:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden.

(Markus 12, 28b-31)

Ich wünsche einen frohen Tag!  Ihr Pastor Ferdinand Hempelmann
von Sankt Pankratius 13. Februar 2026
Im Rahmen der Erstkommunionvorbereitung wird herzlich zu einem besonderen, freiwilligen Elternabend einladen: „Ist Sterben für immer?“ Tod und Trauer mit Kindern besprechen. Dieser findet am 02.03.2026 um 20.00 Uhr im Pfarrheim Heilig Kreuz statt. An diesem Abend wird ein sensibles, aber wichtiges Thema in den Blick genommen: Wie sprechen wir mit Kindern über Tod und Trauer? Welche Fragen bewegen sie – und uns selbst? Welche Hoffnungen tragen? "Wir möchten Raum geben für eigene Gedanken, Ängste und offene Fragen. Neben dem gemeinsamen Austausch stellen wir auch Literaturtipps und weitere Anregungen für Gespräche mit Kindern vor." heißt es vom Vorbereitungsteam. Hanna Liffers, Pastoralreferentin in Buldern und Hiddingsel, wird diesen Abend fachlich begleiten. Der Abend richtet sich an alle Erstkommunioneltern aus dem pastoralen Raum Dülmen und ist freiwillig.
von Sankt Pankratius 13. Februar 2026
Am Samstag, 28. Februar 2026, startet unsere Wallfahrt in der Fastenzeit nach Gelsenkirchen. Wir starten um 8.00 Uhr (geänderte Zeit) an der St. Pankratius Kirche in Buldern. Die Wallfahrt beginnt an und in der Kirche St. Josef in Gelsenkirchen - die wohl einzige Kirche mit einem Fußballfenster. Vorbei an der Schalke-Meile und der Glückauf-Kampfbahn besuchen wir einen wohl einzigartigen Friedhof, bevor es zu Charlys Schalker zum Mittagessen geht. Nach der Stärkung bekommen wir eine kleine Führung in der Veltins-Arena und versammeln uns dann zu einem Gottesdienst in der dortigen Kapelle. Der zweite Teil der Führung steht eher im Zeichen der Natur - vorbei an Schloss Berge geht es zur Sieben-Schmerzen-Kapelle in Westerholt. Dort endet unsere Wallfahrt, auf die wir uns schon sehr freuen. 10 Plätze sind noch frei - wer Interesse hat, meldet sich gerne zu den Öffnungszeiten in den Pfarrbüros oder per Mail unter: georg-pankratius-duelmen@bistum-muenster.de!
von Sankt Pankratius 8. Februar 2026
Die Vierte Auflage der Seitensprünge am Fastnachtsdienstag, 17. Februar ab 19:30 Uhr in St. Pankratius.
von Sankt Pankratius 7. Februar 2026
Am 02.02.2026 wurde das Leitungsteam für den Pastoralen Raum offiziell für die kommenden vier Jahre vorgestellt. Zum Leitungsteam gehören: Pfarrer Ferdinand Hempelmann, Dr. Jürgen Holtkamp, Norbert Resse und Pastoralreferentin Christiane Zirpel. Fehlt noch der Verwaltungsleiter/die Verwaltungsleiterin. Das Bewerbungsverfahren ist abgeschlossen. Die Entscheidung wird in Münster getroffen.
von Sankt Pankratius 26. Januar 2026
Beim zweiten Konzert im Orgel-Triduum am kommenden Sonntag, den 01. Februar 2026 dürfen wir KMD Ansgar Schlei aus Wesel in Buldern begrüßen. An der Heintz-Orgel musiziert er Werke von Johann Sebastian Bach, Christian Heinrich Rinck („Corelli-Variationen“) sowie die große romantische Orgelsonate Nr. 14 des Liechtensteiner Komponisten Josef Rheinberger. Organist Ansgar Schlei ist seit 2006 Domkantor am Willibrordi-Dom in Wesel, verbunden mit der Tätigkeit als Kreiskantor im Kirchenkreis Wesel der Evangelischen Kirche im Rheinland. Seine umfangreiche Konzerttätigkeit führt ihn regelmäßig durch ganz Deutschland sowie ins benachbarte Ausland. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie CD-Produktionen ergänzen sein musikalisches Wirken. Konzertbeginn ist um 16:00 Uhr , der Eintritt wie immer frei. Die weiteren Konzerte finden am 17. Februar (Dienstag, 19:30 Uhr) mit Michael Seibel sowie am 08. März (16:00 Uhr) mit Heiko Ittig aus Hamm statt. Weitere Informationen wie gewohnt unter www.bulderone.de . Youtube-Kanal von Ansgar Schlei: youtube.com/@ansgarschlei
von Sankt Pankratius 23. Januar 2026
von Sankt Pankratius 23. Januar 2026
von Sankt Pankratius 23. Januar 2026
Am 2. Februar (Maria Lichtmess) feiern wir um 19.00 Uhr einen gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche St. Agatha in Rorup. Das Leitungsteam des Pastoralen Raums Dülmen stellt sich den Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesuchern vor. Herzliche Einladung an alle Gemeindemitglieder!
von Sankt Pankratius 23. Januar 2026
Liebe Gemeindemitglieder, Am Samstag, 28. Februar 2026, laden wir Sie ein, an der Wallfahrt nach Gelsenkirchen teilzunehmen. Wir fahren mit dem Bus um 8.30 Uhr los. Treffpunkt ist die Pfarrkirche St. Pankratius. In Gelsenkirchen beginnt die ca. 15 km lange Strecke an der St. Josef Kirche. Unter dem Motto »Vor dem Spiel is inne Kirche« öffnet das Gotteshaus mit dem vermutlich weit und breit einzigen Fußball-Kirchenfenster an jedem Heimspieltag seine Pforten für Schalke-Fans mit Gottvertrauen, so heißt es in einer Broschüre des Bistum Essen. Zur Mittagszeit werden wir bei Charlys Schalker einkehren. Zur Auswahl steht ein Kindergericht (Nuggets und Pommes), ein vegetarisches Nudelgericht oder Currywurst und Pommes. Das Mittagessen und die Getränke bezahlt jeder für sich. Die Kirchenvorstände unterstützen die Wallfahrt finanziell, so dass die Busfahrt für die Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre kostenlos ist und Erwachsene 10,00 € pro Person bezahlen. Um 13.00 Uhr treffen wir uns an der „Tausend-Freunde-Mauer“. »Jeder der 8.000 Erwerber eines »Arena-Bausteins« (250 € zinsloses Darlehen zur Finanzierung der Stadion-Baukosten) wurde mit einem frei wählbaren Eintrag auf den Tafeln dieses 2002 eingeweihten »Fan Denkmals« belohnt. « heißt es in der Beschreibung der extratour04 vom Bistum Essen. Mit insgesamt 50 Personen können wir anschließend in die Kapelle auf Schalke, um dort eine Andacht zu feiern. Die restliche Wegstrecke bis zur St. Michael Kirche in Gelsenkirchen Hassel enthält verschiedene Stationen, die wir anlaufen werden, u.a. den Hauptfriedhof und der Glückauf-Park in Gelsenkirchen Hassel. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich zu den Öffnungszeiten in den Pfarrbüros an, alternativ per Mail unter: georg-pankratius-duelmen@bistum-muenster.de. Martina Lökes und Anne Düpmann
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