Er hatte an mir Gefallen

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas (18, 9-14)
In jener Zeit
Der Pharisäer stellte sich hin und sprach leise dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort.
Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.
Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig!
Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Liebe Gemeindemitglieder,
Aber die andere Seite kenn ich auch. Der Zöllner in dem Gleichnis ist mir ebenfalls nicht fremd. Er steht abseits, traut sich nicht in die Mitte und über seine Lippen kommen nur die Worte: „Gott, sei mir Sünder gnädig!“
Feld bedeutet Weite. Das wiederum erinnert mich an den Psalm 20.
Dort heißt es:
Er führte mich hinaus ins Weite, *
er befreite mich, denn er hatte an mir gefallen.
Dieses Wort möchte ich Ihnen/Dir mit auf dem Weg durch den Tag geben.
Ich wünsche einen frohen Tag! Ihr Pastor Ferdinand Hempelmann
In jener Zeit
erzählte Jesus einigen, die von ihrer eigenen Gerechtigkeit überzeugt waren und die anderen verachteten, dieses Beispiel:
Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer, der andere ein Zöllner.Der Pharisäer stellte sich hin und sprach leise dieses Gebet: Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen Menschen bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner dort.
Ich faste zweimal in der Woche und gebe dem Tempel den zehnten Teil meines ganzen Einkommens.
Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich an die Brust und betete: Gott, sei mir Sünder gnädig!
Ich sage euch: Dieser kehrte als Gerechter nach Hause zurück, der andere nicht. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Liebe Gemeindemitglieder,
dieses Evangelium wird heute in der hl. Messe gelesen.
Der Pharisäer betritt den Tempel in Jerusalem in einer Haltung, die deutlich macht, dass er sich hier zu Hause fühlt, dass er an diesen Ort gehört.
Er murmelt leise ein Gebet, aber es ist eher ein Selbstgespräch, denn er macht sich Gedanken über den Unterschied, den er zwischen sich und anderen sieht. „Ich danke dir, dass ich nicht so bin wie die anderen.“
Ist das nicht merkwürdig, sich so in den Tempel zu stellen und Gott dafür zu danken, dass man besser ist als andere?
Der Pharisäer braucht diesen Unterschied für sein Selbstbild.
Haben Sie sich auch schon einmal darüber Gedanken gemacht, was Sie positiv von anderen unterscheidet?
Mir ist das nicht fremd.
Der Zöllner hält sich also für einen Sünder, so wie sich der Pharisäer für einen Gerechten hält. Zwei unterschiedliche Typen, zwei unterschiedliche Haltungen befinden sich in einem Raum, ohne sich zu begegnen.
Jesus selbst stellt den Zöllner in einem besseren Licht dar, weil er sagt, dieser „geht als Gerechter“ nach Haus.Auch bei mir hat der Zöllner gepunktet.
Warum?
Der Zöllner begreift sich als ein sündhafter Mensch, der auf dem Weg eines gottesfürchtigen Lebens daran arbeitet,
immer weniger zu sündigen, immer mehr im Sinne Gottes zu leben, im ständigen Ringen um Selbsterziehung.
Der Pharisäer im Gleichnis dagegen sieht sich bereits am Ziel.
Wir sind nie am Ziel. Es bleibt ein Ringen. Das zu erkennen macht uns erst zu Menschen. Nicht ich mache mich zu einem Gerechten, sondern Gott. Das genügt. Es ist nicht wichtig, besser als der andere zu sein. Wichtiger ist, dem Nächsten ein Bruder, eine Schwester zu sein. Entdecken wir das nicht gerade wieder neu?
Im Tempel ist auch nicht wichtig, was der Einzelne von sich hält. Wichtiger ist die Begegnung mit Gott. Er ist der Maßstab. Er beurteilt unseren Wert. Er sieht unser Bemühen.
Der islamische Dichter und Mystiker Rumi sagt: „Weit weg von unseren Vorstellungen über richtig und falsch ist ein Feld. Ich treffe dich dort.“
Dort heißt es:
Er führte mich hinaus ins Weite, *
er befreite mich, denn er hatte an mir gefallen.
Dieses Wort möchte ich Ihnen/Dir mit auf dem Weg durch den Tag geben.
Man kann es wiederkäuen, dann erst entfaltet es seine Kraft.
Ich wünsche einen frohen Tag! Ihr Pastor Ferdinand Hempelmann

Rasengrabstellen Bei dieser Bestattungsform sind keine Grabgaben zulässig. Von Allerheiligen bis Ostern dulden wir Grabschmuck, da in dieser Zeit keine Rasenpflege stattfindet. Dem Aufruf zur Räumung sind schon viele gefolgt. Die jetzt noch verbliebenen Grabgaben werden für 4 Wochen zwischengelagert und können auf Wunsch ausgehändigt werden. Dafür bitte im Pfarrbüro melden. Neue Informationen zum Friedhof in Hiddingsel - Erstmal ein herzliches DANKESCHÖN! Im Zusammenhang mit einem Trauerfall haben viele Menschen Geld für die Umgestaltung unseres Friedhofs gespendet. All diesen Spendern möchten wir von Herzen danken! Durch diese Zuwendungen kommen wir unserem nächsten Ziel ein ordentliches Stück näher: ein fest installierter Pavillon, nutzbar für Trauerfeiern, fürs Friedhofscafé oder als Unterstand bei Wolkenbrüchen. Bei dieser Gelegenheit können wir mitteilen, dass nach jahrelanger Bearbeitung (durch Friedhofsausschuss -> Kirchenvorstand -> Zentralrendantur -> Bischöfliches Generalvikariat) unsere neue Friedhofs- und Friedhofsgebührenordnung berechnet und genehmigt wurden. Jetzt warten wir noch auf die Freigabe und Veröffentlichung der Ordnungen für sämtliche Dülmener Friedhöfe. Am Tag des Friedhofs (Sonntag, 5. Juli 2026) werden wir dann hoffentlich unseren Hiddingseler Friedhofsflyer mit Infos über mögliche Bestattungsformen vorstellen können. Anfang Mai wird der Gala-Bauer seine Arbeit mit der Umgestaltung des Platzes vor dem Kreuz beenden. Gleichzeitig wird im hinteren linken Bereich eine dritte Wasserstelle entstehen. Unser Friedhof nimmt weiterhin Gestalt an als Ort der Trauer, der Erinnerung und der Begegnung. Für den Friedhofsausschuss Dorothee Aerdken Hedwig Winkler Elisabeth Hessling

Am Sonntag, 26. April 2026, empfangen 30 Kinder in Buldern ihre erste heilige Kommunion. Am Sonntag, 10. Mai 2026, bekommen 13 Kinder aus Buldern und Hiddingsel ihre erste heilige Kommunion. Seit November 2026 haben sie sich intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Gruppen und Katechetinnen aus Buldern und Hiddingsel und haben die Kinder auf dem Weg begleitet. Dafür sagen wir: DANKESCHÖN! Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien ein schönes Fest!

Eine Maiandacht feiert die kfd St. Georg feiert am 6. Mai 2026, um 15.00 Uhr in der Kapelle am Haus Waldfrieden. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Maiandacht der kfd St. Pankratius findet am Sonntag, 17. Mai 2026, um 16.00 Uhr im Annengarten statt. Eine Maiandacht ist auch für den Seniorennachmittag in Hiddingsel am Donnerstag, 7. Mai 2026, geplant. In Düpmanns Kapelle wird am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 19.00 Uhr die Eucharistie gefeiert. Die Anbetung entfällt an diesem Donnerstag. Zu Pfingsten feiern wir am Pfingstsonntag um 9.30 Uhr in St. Georg und um 11.00 Uhr in St. Pankratius eine heilige Messe. Am Pfingstmontag sind alle Gemeindemitglieder des pastoralen Raumes Dülmen zum ökumenischen Gottesdienst in St. Viktor eingeladen. In Buldern und Hiddingsel finden keine Eucharistiefeiern statt. Am 5. Sonntag im Monat Mai feiert der Ausschuss Partnerschaft Grenzenlos einen Wortgottesdienst in St. Pankratius. Herzliche Einladung!

Kirchenmusik mal anders: Bau dir dein eigenes Betätigungsfeld im Pastoralen Raum Dülmen! (m/w/d) Du hast idealerweise ein abgeschlossenes Kirchenmusik-Studium in der Tasche, liebst deinen Beruf, aber hast keine Lust auf starre Vorgaben und verplante Wochenenden ohne Ende? Du bist kreativ, arbeitest gerne mit Menschen und möchtest deine eigenen musikalischen Ideen verwirklichen? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir – das sind die vier katholischen Kirchengemeinden St. Viktor, Heilig Kreuz, St. Pankratius (Buldern) und St. Georg (Hiddingsel) – wachsen zu einem neuen, lebendigen Pastoralen Raum in Dülmen zusammen. Für diesen frischen Start suchen wir eine/n neue/n Kirchenmusiker/in, der/die mit uns neue, unkonventionelle Wege geht. Wir bieten dir nicht nur historische Kirchenräume und lebendige Pfarrgemeinden, sondern mit dem einsA auch eine hochmoderne Plattform für innovative Projekte. Hier kannst du Kirchenmusik neu denken, jenseits der Liturgie, mitten in der Stadtgesellschaft und in direkter Nachbarschaft zu Café und Beratung. Klingt nach deinem Traumjob? Dann schick uns einfach eine kurze Nachricht mit deinem Lebenslauf und einem Nachweis deiner Qualifikation ganz unkompliziert per E-Mail zu. Falls Fragen bestehen, kannst du dich gerne telefonisch bei uns melden. Pfarrer Ferdinand Hempelmann: hempelmann-f@bistum-muenster.de | 02590 91720 Kirchenmusikerin Elisabeth Drees: drees-e@bistum-muenster.de | 02594 9597199






