Tagesimpuls 29.04.2020

29. April 2020

Tagesimpuls 29.04.2020

29. April 2020

Sie sind ein geliebtes Gotteskind!


Liebe Gemeindemitglieder,

wenn ich nun in der Erklärung der hl. Messe systematisch weiter vorgehe, so überspringe ich scheinbar die Fürbitten, die nach dem Glaubensbekenntnis erfolgen. Aber ich möchte sie verbinden mit der Gabenbereitung.

Die Kollekte sammelt die Gaben ein, die jeder bereit ist aus Solidaritätsgründen zu geben. Die Fürbitten, die unmittelbar davor gesprochen werden, sind für mich auch eine Art Kollekte. Es werden die verschiedenen Anliegen zusammengetragen.

In einer kleinen Gruppe habe ich schon mal die Schale, in der die Hostien liegen, herumgereicht und jeder hat schweigend oder ausgesprochen seine Gedanken und Bitten hineingelegt.

Aktuell ist das natürlich undenkbar und in Zukunft vielleicht auch, weil diese Praxis nicht die hygienischste war und ist.
Aber es war persönlich. Zusammen mit Brot und Wein habe ich dann beim Gebet alles emporgehoben mit der Bitte, dass Gott es wandeln möge.

Die Fürbitten bilden eine gute Brücke vom Wortgottesdienst zur Eucharistiefeier, weil damit schon die Gabenbereitung beginnt.

Ein Gesang zur Gabenbereitung drückt das sehr gut aus:

„Herr, wir bringen in Brot und Wein unsere Welt zu Dir. Du schenkst uns deine Gegenwart im österlichen Mahl.“

In manchen Regionen dieser Erde gibt es Gaben-Prozessionen. Tanzend werden Hostienschale und Kelch, Brot und Wein zum Altar gebracht. Gerade beim Tanz spürt man die Dynamik, die in diesem Geschehen liegt. Das ganze Leben, uns selbst und damit Freude, Leid und Sehnsucht bringen wir vor Gott. Wir lassen uns hineinnehmen in die Hingabe Jesu an den Vater. Und gleichzeitig sind wir bereit, uns wandeln zu lassen zu Hoffnungsträgern in dieser Welt.

Darum sollte eigentlich die ganze Gemeinde mit ihren Augen diese Bewegung mitmachen: der Priester nimmt die Gaben der Gemeinde entgegen und hebt sie zu Gott empor, denn nur von Gott her wird unser Leben heil und ganz.
Bei der Gabenbereitung geschieht ein kleiner Ritus, den viele übersehen. Der Priester gießt Wein und ein wenig Wasser in den Kelch und spricht dazu:

 „Wie das Wasser sich mit dem Wein verbindet zum heiligen Zeichen, so lasse uns dieser Kelch teilhaben an der Gottheit Christi, der unsere Menschennatur angenommen hat.“


Die Vermischung von Wein und Wasser weist also auf die Menschwerdung Gottes in Jesus hin.

Die Einfügung des Wassers in den Wein war in frühen Zeiten eine unreflektierte Sache, weil es im Mittelraum eine Selbstverständlichkeit war, dass Wasser in den Wein gehört. Darum hat man dazu auch kein Gebet gesprochen.

Erst im Mittelalter kam nördlich der Alpen die Gewohnheit hinzu, dieses Tun zu deuten.

Wasser mit Wein mischen soll bedeuten, dass in Jesus die göttliche und die menschliche Natur vereint ist und der Mensch an der göttlichen Natur Jesu teilhaben darf durch die Taufe. Denn Wasser und Wein kann man nicht mehr voneinander trennen, wenn es zusammen im Kelch ist. Das Getrennte ist wieder vereint. Die ursprüngliche Einheit des Paradieses ist wiederhergestellt. Obwohl wir als Menschen sterblich bleiben, haben wir die Umwandlung in die Christus-Natur durch die Taufe schon erfahren. In der jeder hl. Messe feiern wir, dass wir Leib Christi sind, der von den Toten auferstanden ist.

Der kleine Ritus mit dem Wasser und dem Wein führt uns das Weihnachtsfest vor Augen. Am 1. Weihnachtsfest lautet das Tagesgebet so:

„Allmächtiger Gott, du hast den Menschen in seiner Würde wunderbar erschaffen und noch wunderbarer wiederhergestellt. Lass uns teilhaben an der Gottheit deines Sohnes, der unsere Menschennatur angenommen hat. Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.“

Er hat unsere Würde noch wunderbarer wiederhergestellt. Das ist wirklich eine frohe Botschaft, die wir als Kirche den Menschen verkünden dürfen in Wort und Tat – durch Verkündigung und Caritas. Denn zu wissen, dass Gottes Leben und Liebe in mir fließen und nicht mehr von mir getrennt werden können, verleiht mir ein neues Gefühl für meine Würde als Christ und Mensch.


Nehmen Sie doch zu Hause ein Glas Wein und gießen Sie ein Schluck Wasser dazu und genießen Sie schluckweise ihre Würde, die Gott Ihnen geschenkt hat. Sie sind ein geliebtes Gotteskind!

Ich wünsche Ihnen und Euch einen frohen Tag!

Ihr Pastor Ferdinand Hempelmann

von Sankt Pankratius 27. Mai 2026
Trompete und Orgel am 31. Mai 2026 in St. Pankratius
von Sankt Pankratius 22. Mai 2026
Frohe Pfingsten
von Sankt Pankratius 8. Mai 2026
Wer Interesse hat, kann sich gleich hier melden. Herzliche Einladung!
von Sankt Pankratius 8. Mai 2026
von Sankt Pankratius 29. April 2026
Rasengrabstellen Bei dieser Bestattungsform sind keine Grabgaben zulässig. Von Allerheiligen bis Ostern dulden wir Grabschmuck, da in dieser Zeit keine Rasenpflege stattfindet. Dem Aufruf zur Räumung sind schon viele gefolgt. Die jetzt noch verbliebenen Grabgaben werden für 4 Wochen zwischengelagert und können auf Wunsch ausgehändigt werden. Dafür bitte im Pfarrbüro melden. Neue Informationen zum Friedhof in Hiddingsel - Erstmal ein herzliches DANKESCHÖN! Im Zusammenhang mit einem Trauerfall haben viele Menschen Geld für die Umgestaltung unseres Friedhofs gespendet. All diesen Spendern möchten wir von Herzen danken! Durch diese Zuwendungen kommen wir unserem nächsten Ziel ein ordentliches Stück näher: ein fest installierter Pavillon, nutzbar für Trauerfeiern, fürs Friedhofscafé oder als Unterstand bei Wolkenbrüchen. Bei dieser Gelegenheit können wir mitteilen, dass nach jahrelanger Bearbeitung (durch Friedhofsausschuss -> Kirchenvorstand -> Zentralrendantur -> Bischöfliches Generalvikariat) unsere neue Friedhofs- und Friedhofsgebührenordnung berechnet und genehmigt wurden. Jetzt warten wir noch auf die Freigabe und Veröffentlichung der Ordnungen für sämtliche Dülmener Friedhöfe. Am Tag des Friedhofs (Sonntag, 5. Juli 2026) werden wir dann hoffentlich unseren Hiddingseler Friedhofsflyer mit Infos über mögliche Bestattungsformen vorstellen können. Anfang Mai wird der Gala-Bauer seine Arbeit mit der Umgestaltung des Platzes vor dem Kreuz beenden. Gleichzeitig wird im hinteren linken Bereich eine dritte Wasserstelle entstehen. Unser Friedhof nimmt weiterhin Gestalt an als Ort der Trauer, der Erinnerung und der Begegnung. Für den Friedhofsausschuss Dorothee Aerdken Hedwig Winkler Elisabeth Hessling
von Sankt Pankratius 24. April 2026
Am Sonntag, 26. April 2026, empfangen 30 Kinder in Buldern ihre erste heilige Kommunion. Am Sonntag, 10. Mai 2026, bekommen 13 Kinder aus Buldern und Hiddingsel ihre erste heilige Kommunion. Seit November 2026 haben sie sich intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Gruppen und Katechetinnen aus Buldern und Hiddingsel und haben die Kinder auf dem Weg begleitet. Dafür sagen wir: DANKESCHÖN! Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien ein schönes Fest!
von Sankt Pankratius 24. April 2026
Eine Maiandacht feiert die kfd St. Georg feiert am 6. Mai 2026, um 15.00 Uhr in der Kapelle am Haus Waldfrieden. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Die Maiandacht der kfd St. Pankratius findet am Sonntag, 17. Mai 2026, um 16.00 Uhr im Annengarten statt. Eine Maiandacht ist auch für den Seniorennachmittag in Hiddingsel am Donnerstag, 7. Mai 2026, geplant. In Düpmanns Kapelle wird am Donnerstag, 21. Mai 2026, um 19.00 Uhr die Eucharistie gefeiert. Die Anbetung entfällt an diesem Donnerstag. Zu Pfingsten feiern wir am Pfingstsonntag um 9.30 Uhr in St. Georg und um 11.00 Uhr in St. Pankratius eine heilige Messe. Am Pfingstmontag sind alle Gemeindemitglieder des pastoralen Raumes Dülmen zum ökumenischen Gottesdienst in St. Viktor eingeladen. In Buldern und Hiddingsel finden keine Eucharistiefeiern statt. Am 5. Sonntag im Monat Mai feiert der Ausschuss Partnerschaft Grenzenlos einen Wortgottesdienst in St. Pankratius. Herzliche Einladung!
von Sankt Pankratius 24. April 2026
Das Pfarrbüro ist am Freitag, 15. Mai 2026, geschlossen. Am Dienstag, 12. Mai 2026 ist das Pfarrbüro vormittags in der Zeit von 9.30 Uhr - 12.00 Uhr in Buldern und nachmittags von 15.00 Uhr - 18.00 Uhr in Hiddingsel besetzt.
von Sankt Pankratius 2. April 2026
Kirchenmusik mal anders: Bau dir dein eigenes Betätigungsfeld im Pastoralen Raum Dülmen! (m/w/d) Du hast idealerweise ein abgeschlossenes Kirchenmusik-Studium in der Tasche, liebst deinen Beruf, aber hast keine Lust auf starre Vorgaben und verplante Wochenenden ohne Ende? Du bist kreativ, arbeitest gerne mit Menschen und möchtest deine eigenen musikalischen Ideen verwirklichen? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir – das sind die vier katholischen Kirchengemeinden St. Viktor, Heilig Kreuz, St. Pankratius (Buldern) und St. Georg (Hiddingsel) – wachsen zu einem neuen, lebendigen Pastoralen Raum in Dülmen zusammen. Für diesen frischen Start suchen wir eine/n neue/n Kirchenmusiker/in, der/die mit uns neue, unkonventionelle Wege geht. Wir bieten dir nicht nur historische Kirchenräume und lebendige Pfarrgemeinden, sondern mit dem einsA auch eine hochmoderne Plattform für innovative Projekte. Hier kannst du Kirchenmusik neu denken, jenseits der Liturgie, mitten in der Stadtgesellschaft und in direkter Nachbarschaft zu Café und Beratung. Klingt nach deinem Traumjob? Dann schick uns einfach eine kurze Nachricht mit deinem Lebenslauf und einem Nachweis deiner Qualifikation ganz unkompliziert per E-Mail zu. Falls Fragen bestehen, kannst du dich gerne telefonisch bei uns melden. Pfarrer Ferdinand Hempelmann: hempelmann-f@bistum-muenster.de | 02590 91720 Kirchenmusikerin Elisabeth Drees: drees-e@bistum-muenster.de | 02594 9597199
Weitere Beiträge